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Kleine Allergiekunde

Wissenswertes über Allergien

Allergene, d. h. allergieauslösende Stoffe, sind vielfältiger Natur; ebenso der Weg, wie sie in unseren Körper gelangen. Allergene können z. B. eingeatmet werden (Pollen); wir nehmen sie mit der Nahrung auf, durch die sie über den Darm ins Blut gelangen. Sie wirken bereits bei Hautkontakt (Nickelallergie) oder ganz besonders stark, wenn die Allergene direkt ins Blut gelangen (Insektenstich oder Infusion). So unterschiedlich wie die Allergene selbst, so unterschiedlich kann auch der zeitliche Ablauf und die Schwere der allergischen Reaktion sein. Während der Wespenstich bei einer Insektengiftallergie innerhalb weniger Minuten zu einem lebensbedrohlichen Zustand führen kann, kann die Reaktion auf einen nickelhaltigen Jeansknopf am Bauch erst nach Tagen als rote Pustel sichtbar werden.


Neurodermitis - das ist zum Aus-der-Haut-Fahren!

Diese Hautkrankheit kann kleinen Babys bereits in den ersten Lebensmonaten zu schaffen machen. Während die Kleinen ein beinahe unerträglicher Juckreiz plagt, quälen sich die Eltern mit der Ursachenforschung und mit der Suche nach einer wirkungsvollen Therapie. Doch Patentrezepte gibt es nicht, da Neurodermitis von verschiedenen Verursachern ausgelöst wird. Dazu gehören neben der vererbten Bereitschaft, die Besonderheit der Haut, die Psyche des Kindes, Allergien und äußere Einflüsse wie Kleidung, Temperatur und Wasserkontakt. So zahlreich wie die möglichen Ursachen, so groß ist mittlerweile das Therapieangebot. Manches davon bringt tatsächlich Linderung, anderes erleichtert nur den Geldbeutel. Ein kleiner Hoffnungsschimmer: Bei einer großen Zahl von Kindern verliert sich die Neurodermitis in den ersten drei Lebensjahren - und kommt mit etwas Glück nie wieder!

Heuschnupfen - nicht nur im Frühling

Er gilt als die häufigste allergische Erkrankung und macht mit tränenden Augen und Triefnase vielen Kindern zu schaffen. Ist die Triefnase auf wenige Wochen im Jahr beschränkt, liegt wahrscheinlich eine Pollenallergie vor; treten die Symptome ganzjährig auf, könnte eine Allergie gegen Hausstaub der Auslöser sein. Etwas anders ist es, wenn die Nase nur in ganz bestimmten Situationen zu fließen beginnt. In diesem Fall könnte eine Tierhaarallergie vorliegen. Von Eltern besonders gefürchtet ist ein so genannter „Etagenwechsel” der Symptome. Dabei wird aus dem Heuschnupfen eine Erkrankung der tieferen Atemwege, es entwickelt sich ein Asthma bronchiale. Um dem vorzubeugen, empfehlen Kinderärzte, bereits den Heuschnupfen sehr ernst zu nehmen und mit gezielter Einnahme von Medikamenten und Vermeidung der Allergene die allergischen Reaktionen zu verhindern oder doch wenigstens zu reduzieren.

Asthma bronchiale - wenn Kindern die Luft wegbleibt

Wenn sich die Muskeln in den Bronchialwänden zusammenziehen, die Schleimhaut der Bronchien anschwillt und der zähe Schleim nur schlecht abgehustet werden kann, ist der allergische Notfall da! Das betroffene Kind erleidet einen Asthmaanfall - eine als sehr bedrohlich empfundene Situation. Von Angst und Sorge erfüllt, suchen Eltern nach Auslösern. Doch wie Neurodermitis, so gilt auch Asthma bronchiale nicht als rein allergische Reaktion. D. h., bei einem Asthmaanfall gibt es mehrere „Schuldige”. Das können Schadstoffe in der Luft sein (Tabakrauch), Allergene, ein Infekt, körperliche Belastung, Stress etc. Während Asthmaanfälle im Kleinkindalter häufig durch Infekte ausgelöst werden, spielen mit zunehmendem Alter Pollen, Hausstaub und Milbenkot als auslösende Allergene eine immer größere Rolle. Gut zu wissen: Asthma gilt als die bedrohlichste aller allergischen Reaktionen, ist aber gleichzeitig auch die Erkrankung, die man mit ärztlicher Kompetenz und elterlicher Konsequenz am besten in den Griff bekommt! Gute Aussichten: Bei erfreulich vielen Kindern verliert sich die Erkrankung nach der Pubertät!


Ob Atemnot, Juckreiz am ganzen Körper oder rote Pusteln am Bauchnabel - jede dieser Reaktionen kann allergisch bedingt sein. Grundsätzlich hat unser Immunsystem die Aufgabe, Körperfremdes zu erkennen und gegebenenfalls unschädlich zu machen, so wie das z. B. bei der Bekämpfung von Krankheitserregern geschieht. In einer Art Gedächtnis werden hierbei die Merkmale des „Eindringlings” gespeichert, sodass bei einem zweiten Kontakt noch schneller und effektiver reagiert werden kann. Soweit diese Strategie der Bekämpfung von Krankheitserregern gilt, ist sie sehr sinnvoll, ja sogar lebensnotwendig. Problematisch wird es erst, wenn das Immunsystem auf eigentlich harmlose Stoffe aus unserer Umwelt allergisch, d. h. krankhaft, reagiert. Fast immer handelt es sich bei diesen allergieauslösenden Stoffen um Eiweißverbindungen, z. B. in Pollen, Tierhaaren oder Nahrungsmitteln.

Die Zahl der allergiekranken Kinder steigt!

Traurig, aber wahr: Die Zahl der Kinder, deren unbeschwerte Kindheit z. B. von Neurodermitis, Heuschnupfen, Asthma oder Nahrungsmittelallergien beeinträchtigt wird, nimmt immer weiter zu. Sehr verständlich, dass sich immer mehr Eltern Gedanken über das Allergierisiko ihrer Kinder machen.

Wie hoch ist das Allergierisiko für unser Kind?

Die positive Nachricht zuerst: Wenn weder die Eltern noch die Geschwister eines Babys an einer Allergie leiden, so hat auch das Baby gute Aussichten, seine ersten Lebensjahre ohne juckende Ekzeme, Triefnase und Atemnot genießen zu können. Gibt es in der engeren Familie (Eltern und/oder Geschwister) Allergien, so steigt die Wahrscheinlichkeit des Babys, an einer Allergie zu erkranken. Doch neben der familiären Vorbelastung hat die Allergieforschung in den letzten Jahren weitere Faktoren ausfindig gemacht, die Allergien begünstigen können. Kommen Kinder z. B. sehr früh mit allergieauslösenden Stoffen in Kontakt, so kann das die Entwicklung einer Allergie fördern. Selbstverständlich spielt hierbei neben dem Lebensalter des Kindes auch die Konzentration der problematischen Stoffe eine besondere Rolle. Ganz wichtig ist in diesem Zusammenhang, auf die Gefährdung von Babys und Kleinkindern durch das Passiv-Rauchen hinzuweisen! Ein weiteres Ergebnis der Allergieforschung: Kinder, die ihr Immunsystem bereits im frühen Alter z. B. mit einer mittelschweren Infektion (Schnupfen) trainiert haben, entwickeln später weniger Allergien.

 



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