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17. Schwangerschaftswoche (17. SSW)

Die Herztöne sind zum 1. Mal hörbar

Dein Baby ist nun etwa 13 cm gross und 120 g schwer

17. Schwangerschaftswoche (SSW)

In der vorigen, in dieser sowie in der kommenden Schwangerschaftswoche legt Dein Baby kräftig in Bezug auf Größe und Gewicht zu und schafft sich erste Reserven für die Zeit nach der Geburt: Das „Aufpolstern“ durch Fettreserven beginnt in der 17. SSW.

Babys Maße in der 17. SSW

Dein Baby misst in der 17. SSW rund elf bis dreizehn Zentimeter und ist damit schon wieder um einiges größer als in der Vorwoche. Auch an Gewicht hat es kräftig zugelegt und wiegt ungefähr 100 bis 140 Gramm. Die Größe wird übrigens nicht mehr allein durch die Scheitel-Steiß-Länge ermittelt, sondern auch der Brustumfang sowie die Femurlänge (Länge des Oberschenkelknochens) helfen bei der Ermittlung der Körperlänge. Die Femurlänge muss mit sieben multipliziert werden und schon erhalten Sie das Maß vom Scheitel bis zur Sohle. Anhand dieser Daten wird aber nicht nur die Größe des Kindes errechnet, sondern es ist auch möglich, den theoretischen Geburtstermin anzupassen. Dieser kann sich durch die Maße nach vorn oder nach hinten verlagern. Für die Angabe des Geburtsfensters von der vollendeten 37. bis zur 42. Schwangerschaftswoche sind diese vom Computer ermittelten Maße aber nicht relevant. Hier wird tatsächlich nur der errechnete Geburtstermin ab dem ersten Tag der letzten Menstruation herangezogen. Der Grund: Die vom Computer ausgewerteten Daten sind starken Schwankungen unterworfen. Der Geburtstermin kann sich immer wieder nach vorn oder hinten verschieben, je nachdem, ob das Baby gerade einen Wachstumssprung hingelegt hat oder ein bisschen bummelt. Die genannten Werte in Bezug auf Größe und Gewicht sind daher auch nur Durchschnittswerte, die von den meisten Kindern immer wieder über oder unterschritten werden.

17. SSW: Das Herzchen schlägt hörbar

Per Ultraschall konnte das Herzchen schon lange vor der 17. SSW gesehen werden bzw. war das Schlagen des Herzens deutlich erkennbar. Doch nun sind die Herztöne auch hörbar! Es ist ein ganz besonderes Erlebnis für die werdenden Eltern, wenn die Hebamme oder der Arzt mit dem Stethoskop anrückt und so das Herzchen gehört wird. Im späteren Verlauf der Schwangerschaft wird ein CTG geschrieben, bei dem auch die Herztöne zu hören sein werden, doch in der 17. SSW ist das noch nicht möglich.

Fett und Knochen in der 17. SSW

Die Geburt und die erste Zeit danach werden für das Baby sehr anstrengend werden, daher beginnt es bereits in der 17. SSW damit, Fett einzulagern. Fett ist eine Ansammlung von Energie und das weiß das Kleine auch – natürlich lagert es Fett nicht bewusst ein, dieser Vorgang beginnt einfach. Das Fett steht aber nicht nur als zusätzliche Energie für die Zeit der Anpassung an die Welt da draußen nach der Geburt bereit, sondern dient auch der Regulation des Wärmehaushaltes des Kindes. Durch die Einlagerung der Fettreserven ab der 17. SSW verändert sich der Babykörper stark und wirkt weniger „knochig“. Außerdem bilden sich die Ballen an Fingern und Zehen heraus, das Kleine gewinnt an menschlichem Aussehen. Gleichzeitig bilden sich die Knochen weiter aus. Bis zur 17. SSW bestanden sie meist noch aus einer knorpeligen Substanz, die nun noch weiter aushärten muss. Bis zum Tag der Geburt werden die meisten Teile des Skeletts zwar komplett verknöchert sein (mit Ausnahme des Schädels, der die Fontanellen offen lässt), dennoch bleiben die Knochen vergleichsweise flexibel. Nur so ist eine reibungslose Geburt gewährleistet.

Nervenbildung und Sinne in der 17. SSW

In der 17. SSW setzt die Bildung einer Substanz ein, die Rückenmark und Nervenzellen schützt. Das Myelin wird gebildet und künftig bei der Weiterleitung von Reizen durch die Nervenbahnen seine Funktion übernehmen. Bis zum Tag der Geburt ist das Myelin noch nicht vollständig ausgebildet, dieser Vorgang wird sich noch bis zum Ende des ersten Lebensjahres hinziehen. In der 17. SSW zeigt der Ultraschall deutlich, dass die Augen Deines Babys nicht mehr seitlich liegen, sondern nach vorn in die für sie vorgesehene Position gewandert sind. Auch hier sieht das Kleine nun aus wie ein Menschlein! Die Ohren haben ebenfalls ihren endgültigen Platz eingenommen und fangen mit der Arbeit an. Musik und liebe Worte tun dem Nachwuchs jetzt unendlich gut. Bei plötzlich sehr lauten Tönen kann sich das Baby erschrecken – ein Zeichen dafür, dass es bereits hören kann bzw. die Übertragung der Töne gut funktioniert. Muskeln und Reflexe bilden sich in der 17. SSW weiter aus, wobei deren weitere Entwicklung in engem Zusammenhang mit der Entwicklung der Nervenbahnen steht. Diese sowie das Gehirn reifen in der 17. SSW weiter heran, dieser Vorgang wird sich bis zur Geburt fortsetzen.

Die Mutter in der 17. SSW

Die 17. SSW ist immer noch recht ruhig und wenig anstrengend, obgleich einige Schwangerschaftsbeschwerden allmählich auftauchen. Wie schon in der Vorwoche kann sich, durch in der Lunge eingelagertes Wasser, eine leichte Kurzatmigkeit bemerkbar machen, auch der Kreislauf spielt in der 17. SSW gern einmal verrückt. Das liegt vor allem daran, dass Herz und Venensystem schwer zu arbeiten haben und das Blut aus den unteren Körperbereichen schwerer nach oben gepumpt bekommen. Daher können sich hier erste Venenprobleme zeigen.

17. SSW: Hautveränderungen mehren sich

Schon in der Anfangszeit der Schwangerschaft zeigte die Brust vieler Frauen erste Veränderungen an: Die Warzenhöfe sowie die Brustwarzen selbst wurden dunkler, die Brust nahm an Größe zu. Das ist auch in der 17. SSW wieder zu bemerken, wenn die Brust mit der Milchproduktion beschäftigt ist. Die braune Farbe der Brustwarzen ist durch eine stärkere Pigmentierung dieses Bereichs bedingt, wobei das Einlagern brauner Farbpigmente auch für die Linea negra am Bauch sorgt. Diese dunkle Linie vom Schambein bis zum Nabel (teilweise auch noch höher) beginnt sich bei vielen Schwangeren in der 17. SSW zu zeigen. Bei anderen Frauen tritt die Linea negra erst nach der 30. Schwangerschaftswoche auf. Auch an anderen Körperstellen können ab der 17. SSW dunkle Pigmentflecken entstehen, unter anderem an den Händen, den Armen und im Gesicht. Die Haut ist nun dank des Hormoncocktails viel empfindlicher und reagiert verstärkt auf das UV-Licht. Nicht wenige Frauen würden sich aber darüber freuen, wenn diese Hautreaktion wenigstens einheitlich und nicht fleckenweise wäre. Meist verschwinden die dunklen Flecken im ersten halben Jahr nach der Geburt aber wieder. Die Linea negra braucht aber mit jeder weiteren Schwangerschaft länger zum Verblassen. Ob das nun an der Zahl der Schwangerschaften und den immer wieder an der gleichen Stelle eingelagerten Pigmenten liegt oder am steigenden Alter der Mutter, ist bisher nicht geklärt. Viele Hautveränderungen bleiben bis zum Ende der Stillzeit bestehen und wechseln erst dann wieder in den Normalmodus, wenn die letzten Stillhormone aus dem Körper der Frau verschwunden sind.

Körperliche Veränderungen in der 17. SSW

Da Dein Kind auch in der 17. SSW schnell wächst, muss sich die Gebärmutter der Mama anpassen. Damit werden die Mutterbänder rasch gedehnt, was zu ziehenden Schmerzen führen kann. Manche Frauen werden bis zur Geburt von dem leichten Ziehen an den Seiten des Bauches bis in die Leisten hinein begleitet. Schmerzen können in der 17. SSW ebenfalls durch den Ischias-Nerv auftreten. Dieser verläuft direkt unter der Gebärmutter und wird leicht einseitig belastet. Darüber ist er weniger erfreut und reagiert schnell gereizt. Schwangere sollten daher langes Stehen an einer Stelle unbedingt vermeiden, denn solche Schmerzen sind nicht angenehm. Nachts sorgt schon in der 17. SSW ein Still- oder Seitenschläferkissen zwischen den Beinen für Entlastung.

17. SSW: Präparate einnehmen?

Viele Ärzte raten Schwangeren schon lange vor der 17. SSW zur Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln. Anfangs war zumindest die zusätzliche Einnahme von Folsäure noch empfehlenswert, wenn der Bedarf nicht über die reguläre Ernährung gedeckt werden konnte. Dies ist nun meist nicht mehr nötig: Die anfängliche Übelkeit, die eine gesunde Ernährung oft verhindert hat, ist längst vorbei. Über vollwertige Kost und genügend Obst sowie Gemüse werden die benötigten Nährstoffe ausreichend zugeführt. Die Hirnentwicklung Deines Kindes kann mit Omega-Fettsäuren unterstützt werden, die zum Beispiel in fettem Seefisch enthalten sind. Fisch sollte generell häufig auf dem Speiseplan stehen, führt er doch das dringend benötigte Jod zu. Wichtig ist auch Eisen. Viele Schwangere leiden unter einem Eisenmangel, der sich leicht in Erschöpfung, Müdigkeit, Kurzatmigkeit und Schwindel bei Anstrengung bemerkbar machen kann. Wird ein Eisenmangel per Blutuntersuchung festgestellt, kann die Einnahme entsprechender Präparate tatsächlich nötig werden. In Einzelfällen wird der Arzt sogar zu Infusionen raten, damit die Eisenspeicher schnell wieder gefüllt werden können. Der Grund: Eisen ist für die Blutbildung wichtig. Die roten Blutkörperchen wiederum transportieren den Sauerstoff in alle Zellen. Ist die Blutbildung also eingeschränkt, kann es zu Problemen mit der Sauerstoffversorgung des Körpers kommen, was für die Entwicklung des Babys problematisch ist. Im Rahmen der regelmäßigen Blutuntersuchungen wird daher meist der Hb-Wert bestimmt, auch die Bestimmung des Ferritin-Wertes ist sinnvoll. Dabei handelt es sich um den Eisenspeicher. Ist dieser leer, kann der Hb-Wert aber immer noch okay sein. Die Einnahme von Eisenpräparaten ist bereits hier wichtig.

Was interessiert noch in der 17. SSW?

Wer es bis jetzt noch nicht weiß, wird sich auch in der 17. SSW fragen: Junge oder Mädchen? Vielleicht soll es auch eine Überraschung sein – davon muss der Frauenarzt aber unbedingt in Kenntnis gesetzt werden. Ansonsten verplappert er sich nämlich gern einmal und aus ist es mit dem Geheimnis. Wichtig ist in der 17. SSW auch das Venenproblem, denn genau als solches stellen sich die oft vergrößerten Blutgefäße dar.

Junge oder Mädchen?

Viele Eltern interessieren sich brennend für das Geschlecht des Kindes – ist dieses bekannt, kann wenigstens der Name ganz zielgerichtet ausgesucht werden! Auch die Kleidungseinkäufe werden deutlich einfacher, sind doch die meisten Babysachen nach Junge und Mädchen geordnet. Schon in der 17. SSW ist es teilweise möglich, das Geschlecht des Kindes per Ultraschall zu bestimmen, mit jeder weiteren Schwangerschaftswoche werden die Ergebnisse aber sicherer. Wenn das Kleine allerdings seine Füße hochzieht, kann es schwer werden, das Geschlecht zu erkennen. In den ersten Wochen der Schwangerschaft ist die Geschlechtsbestimmung unmöglich. Und das, obwohl von Anfang an klar festgelegt ist, ob sich hier ein Junge oder ein Mädchen entwickelt! Erst ab der 11. Schwangerschaftswoche wächst die „Knospe“, die bei einem Embryo als Geschlechtsanlage zu erkennen ist und der Unterschied zwischen den Geschlechtern wird erkennbar. Wenn werdende Eltern also besser keine Falschmeldung zum Geschlecht des Babys erhalten wollen, sollten sie sich in Geduld üben und warten, bis tatsächlich etwas erkennbar ist.

Venenpflege

Der Kreislauf der werdenden Mutter muss wahre Höchstleistungen vollbringen, denn das Blutvolumen vergrößert sich in der Schwangerschaft deutlich. Der Druck auf die Venen nimmt zu und die Venenklappen können reagieren. Sie schließen dann nicht mehr richtig. Außerdem werden durch die Hormone die Wände der Adern aufgelockert, was wiederum dazu führt, dass das Blut aus den unteren Körperregionen schwerer wieder nach oben geleitet werden kann. Die Venen im Bauchraum werden durch das wachsende Gewicht des Babys sowie durch die Gebärmutter gedrückt. Mehr als die Hälfte aller schwangeren Frauen leidet daher unter Erweiterungen der Venen, den sogenannten Varizen oder Krampfadern. Auch Probleme mit den Hämorrhoiden können sich einstellen. Die Probleme im Schambereich verschwinden oft nach der Geburt wieder, die Beinvarizen bleiben nicht selten erhalten. Die Venenpflege wird daher ab der 17. SSW wichtig: Sport, gesunde Ernährung und die Zufuhr von Vitamin E und C sind als vorbeugende Maßnahmen anerkannt. Langes Stehen sollte vermieden werden, dafür sollten Schwangere lieber öfter die Beine hochlegen. Teilweise werden Kompressionsstrümpfe nötig – bei Varizen im Schambereich können sie das Problem allerdings eher verschlimmern. Vor der Anwendung ist daher unbedingt Rücksprache mit dem Arzt zu halten!

Was brauchst Du in der 17. Schwangerschaftswoche (17. SSW)

Damit die Mutterbänder nicht ganz auf sich alleine gestellt sind, solltest Du diese durch ein Bauchband / Umstandsbelts unterstützen. Auch ein Blick in unsere Kategorie der Umstandsmode kann sich durchaus lohnen. Unser Sortiment umfasst alles was Du benötigst, sei es das bequeme Outfit, die festliche Umstandsmode oder die Umstandsunterwäsche.

Zusammenfassung zur 17. Schwangerschaftswoche (SSW)

Die 17. SSW ist noch vergleichsweise ruhig und geht ohne größere Beschwerden für die Schwangere einher. Der Bauch beginnt nun aber zu wachsen und die Brust beginnt mit der Milchproduktion. Teilweise treten Kreislaufprobleme auf und Krampfadern können sich bilden. Eine gute Venenpflege ist daher wichtig. Ab der 17. SSW fängt das Baby an, Fett einzulagern. Es baut sich damit eine Energiereserve für die Zeit nach der Geburt auf. Erstmals können in dieser Schwangerschaftswoche die Herztöne des Babys hörbar gemacht werden.

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