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28. Schwangerschaftswoche (28. SSW)

Das Immunsystem entwickelt sich

Dein Baby ist nun etwa 37 cm gross und 1050 g schwer

Die 28. Schwangerschaftswoche (SSW)

Ihr Baby ist weiter gewachsen, es bildet Fettdepots als wichtige Energiereserve und das Gehirn entwickelt sich weiter. Gleichzeitig beginnt das Immunsystem in der 28. SSW eigenständig zu arbeiten. Das Surfactant gegen das Verkleben der Lungenbläschen wird in größerer Menge produziert und die Lungenreifung ist damit fast beendet.

Babys Maße in der 28. SSW

Ihr Kind wiegt nun zwischen 1.050 und 1.100 Gramm und nimmt wöchentlich weiter zu. Die 28. Schwangerschaftswoche ist der Zeitpunkt, in dem die Lungenreifung fast abgeschlossen ist und auch die inneren Organe einsatzbereit sind. Jetzt geht es vor allem um das Erreichen von Länge und Gewicht. Auch nach der 28. SSW wird Ihr Baby weiter daran arbeiten zuzunehmen und ein kleiner Wonneproppen zu werden. Seine Körperlänge beträgt vom Scheitel bis zur Sohle momentan etwa 37 Zentimeter.

28. SSW: Gehirn und Immunsystem entwickeln sich

Die Furchung des Gehirns hat bereits in der vorigen Schwangerschaftswoche begonnen, jetzt stehen nur noch die Feinarbeiten an. Gleichzeitig mit diesen gehen gesteigerte Hirnaktivitäten einher und Ihr Baby träumt. Damit geht es ihm wie der Mutter, denn auch diese kann in der 28. SSW auf intensive Träume blicken, die manchmal so manches Rätsel aufgeben. Ein Arzt ist nun in der 28. SSW sogar in der Lage, die Hirnströme des Kindes zu messen. Anhand der damit gesammelten Daten lässt sich die Aktivität des Gehirns belegen und es können zum Beispiel Reaktionen auf Sinneseindrücke gemessen werden. Natürlich gehört so etwas nicht zum Standardprogramm einer Vorsorgeuntersuchung, sondern diese Erkenntnisse sind in klinischen Studien entstanden. Das Immunsystem Ihres Kindes arbeitet in der 28. SSW bereits und nimmt Antikörper aus dem Blut der Mutter auf. Dies geschieht über die Plazenta. Die Antikörper werden gespeichert und stehen noch einige Wochen nach der Geburt zur Verfügung. In Fachkreisen wird hier vom Nestschutz gesprochen, den das Baby mit auf den Weg bekommt. Die ersten Impfungen sind daher auch erst nach dem Wegfall des Nestschutzes nötig. Einige Ärzte empfehlen hier, bereits ab der achten Lebenswoche zu impfen, andere warten bis zum Ende des dritten Lebensmonats.

Atemtraining in der 28. SSW

In der 28. Schwangerschaftswoche (SSW) übt Ihr Kind das Atmen. Für Erwachsene meistens unvorstellbar, dass eine angeborene Funktion wie das Atmen geübt werden muss. Und vor allem: Im Bauch ist kein Sauerstoff vorhanden, wie kann dort eine Atemübung stattfinden? Aufschluss gibt der Doppler, den der Arzt beim Ultraschall anschalten kann. Hier ist erkennbar, dass Ihr Baby Fruchtwasser ein- und ausatmet. Mit dem lebenswichtigen Sauerstoff wird es noch über die Nabelschnur und damit über die Mutter versorgt. Doch die Atemübungen mit dem Fruchtwasser sind zwingend nötig, damit das Kleine nach der Geburt atmen kann und die Lungen trainiert sind. Inzwischen hat sich auch eine ausreichende Menge des Surfactants gebildet, sodass Ihr Baby zwar noch eine kleine Unterstützung bräuchte, wenn es nun auf die Welt käme. Doch die Lungenbläschen sind nach der 28. SSW gut gegen das Verkleben geschützt. Die Lungenreifung braucht nur noch wenig Unterstützung durch Medikamente, sollte es zu einer Frühgeburt kommen. Die Atemübungen Ihres Kindes sind sogar spürbar: Wenn der Bauch der Schwangeren rhythmisch wackelt, kämpft das Kleine gerade wieder einmal mit einem Schluckauf. Der entsteht bei den Atemübungen, denn das Zwerchfell muss ebenso wie die Lungen noch trainiert werden. Teilweise lassen sich dabei sogar feste Zeiten ausmachen, zu denen das Baby übt. Babys sind „Gewohnheitstiere“ und halten gern an Zeiten und Gepflogenheiten fest. Das wird sich auch nach der Geburt noch zeigen – kleine Kinder profitieren von einem festen Rhythmus und gleichen Abläufen, diese beruhigen und geben Sicherheit.

28. SSW: Mehr Platz, bitte!

Diesem Wunsch des Kindes kann in der 28. SSW bald nicht mehr entsprochen werden, denn der Raum in Ihrem Bauch ist nun einmal begrenzt. Da Ihr Baby sich aber Platz verschafft, drückt es verstärkt auf die Organe. Gleichzeitig schränkt der Platzmangel aber die Bewegungsintensität ein und die Tritte und Boxhiebe werden weniger häufig. Hier zeigt sich aber, dass Ihr Kind an Kraft gewinnt: In der 28. SSW können die Bewegungen durch die Bauchdecke sichtbar werden. Teilweise lassen sich hier sogar Arme und Beine deutlich voneinander unterscheiden, auch Füßchen und Händchen werden sichtbar.

Sehen in der 28. SSW

In der 28. SSW kann der Sehsinn Ihres Kindes natürlich längst noch nicht mit dem eines Erwachsenen verglichen werden. Erst im frühen Schulalter wird sich dieser entsprechend ausgebildet haben. Doch den Wechsel von Hell und Dunkel zu erkennen und das Unterscheiden von Formen und Farben ist Ihrem Baby bereits in der28. SSW möglich. Die Augen können geöffnet werden oder bleiben geschlossen, hier zeigen sich die Phasen des Schlafens und des Wachseins deutlich. Die Entwicklung der Augen reicht noch bis zum zweiten Lebensjahr, dann ist auch die Ausbildung der Augenfarbe erst endgültig abgeschlossen.

Die Mutter in der 28. Schwangerschaftswoche

Einige Ärzte bestellen die werdenden Mütter bereits ab der 28. SSW in einem zweiwöchigen Rhythmus in die Praxis, die Überwachung wird nun enger. Andere warten damit aber noch bis zur 32. Schwangerschaftswoche, was vielen Frauen durchaus gelegen kommt. Immerhin müssen solche Termine auch in den Alltag integriert werden. Der Mutterschutz lässt in der 28. SSW noch auf sich warten, die zunehmenden Beschwerden allerdings nicht. Nicht wenige Mütter werden nun schon durch den Arzt für arbeitsunfähig erklärt und bekommen ein Beschäftigungsverbot zu ihrer eigenen Sicherheit und zu der ihres Kindes verhängt.

28. SSW: Geburtsposition einnehmen?

Freut sich die werdende Mutter bei der Vorsorgeuntersuchung in der 28. SSW darüber, dass der Nachwuchs nun endlich mit dem Kopf nach unten liegt, so kann dies fünf Minuten später schon wieder anders aussehen. Das Baby hat trotz zunehmender Platznot immer noch genügend Raum, um sich zu drehen. Die Gebärmutter verändert nun auch ihre Form und wird im unteren Bereich größer. Im oberen Teil findet das Baby kaum noch Platz. Das ist sogar von außen ersichtlich, wenn sich der Bauch der Frau nach unten senkt. Viele Kinder drehen sich erst in der 36. Schwangerschaftswoche oder sogar noch kurz vor der Geburt in die richtige Position, daher muss sich in der 28. SSW niemand ernsthaft Sorgen machen.

Vorbereitungen auf die Geburt in der 28. SSW

In der 28. SSW beginnen viele Geburtsvorbereitungskurse, an denen auf Wunsch auch Männer teilnehmen können. Die Hebammen teilen die Kurse meist in reine Frauenkurse und solche, an denen der Partner bzw. derjenige, der die Frau bei der Entbindung unterstützen wird, teilnimmt. Im Kurs werden alle Fragen zur Geburt und zur ersten Zeit danach beantwortet. Außerdem werden verschiedene Gebärpositionen besprochen sowie Möglichkeiten, den Schmerz zu lindern. Des Weiteren kann in der 28. SSW die Frage geklärt werden, ob der richtige Ort für die Entbindung das Krankenhaus, das Geburtshaus oder das eigene Zuhause ist. Für werdende Väter sind solche Kurse oft sehr interessant, lernen sie hier doch andere Männer in der gleichen Situation kennen und können Erfahrungen und Erlebnisse teilen.

Termine in Kliniken und Geburtshäusern wahrnehmen

Kliniken und Geburtshäuser bieten immer wieder Tage der offenen Tür an. Diese sollten durchaus schon in der 28. SSW wahrgenommen werden, wobei empfehlenswert ist, sich verschiedene anzusehen. Denn manchmal stimmt das Bauchgefühl einfach nicht – diesem sollte aber vertraut werden. Große Kliniken ähneln einer Massenabfertigung und es ist nicht jedermanns Sache, die Frau, die Schmerzen bei den Wehen hat, im Zimmer nebenan zu hören. Geburtshäuser sind individueller und verschiedene Arten der Geburt sind hier möglich. Dafür fehlt die medizinische Sicherheit eines Notfallärzteteams. Dabei sei angemerkt, dass die Hebammen das Wunschkrankenhaus über die anstehende Geburt informieren, sodass im Ernstfall ein Arzt rasch zur Verfügung steht. Die Geburt zu Hause ist eine ganz persönliche Sache, die nur möglich ist, wenn keinerlei gesundheitliche Risiken bestehen. Aufgrund hoher Gebühren für die Haftpflichtversicherung geben aber immer mehr Hebammen diesen Teil der Betreuung ab und kümmern sich nur noch um die Nachsorge bzw. sind als Beleghebammen in Krankenhäusern tätig. Dies hat den Vorteil, dass die Schwangere dennoch vorab durch die Hebamme ihrer Wahl betreut werden kann und dass diese dann auch bei der Geburt dabei ist. Wer einfach ins Krankenhaus fährt, wenn die Wehen einsetzen, muss mit den gerade Dienst habenden Hebammen klarkommen.

Was beschäftigt noch in der 28. SSW?

Bald ist der Tag der Entbindung da und viele werdende Mütter fiebern jeden Tag darauf hin. Immerhin sind es ab der 28. SSW nur noch zwölf Wochen bis zu dem großen Tag, an dem der kleine Schatz geboren wird. Einige Themen beschäftigen nun die werdenden Eltern besonders.

Das dritte Trimenon

Das dritte Trimenon, welches auch als Trimester bezeichnet wird, benennt das letzte Schwangerschaftsdrittel, das nach der 28. SSW beginnt. Ihr Baby ist beinahe so weit, dass es auf die Welt kommen kann und hier sogar allein zurechtkommt, was die Atmung und das Kreislaufsystem angeht. Im letzten Trimenon geht es vor allem darum, mehr an Gewicht zuzulegen, das Längenwachstum bleibt dabei ein wenig auf der Strecke. Für die werdende Mama bedeutet das letzte Trimester nach der 28. SSW aber vor allem eine beschwerliche Zeit, denn die Beweglichkeit ist kaum mehr wie gewohnt gegeben. Ab der 35. SSW beginnt dann auch der Mutterschutz, der vom errechneten Tag der Geburt sechs Wochen zurückgerechnet wird. Allerdings: Nicht einmal fünf Prozent der Babys halten sich an diese Terminvorgabe. Sie kommen irgendwann zwischen der 37. und der 42. Schwangerschaftswoche auf die Welt. Nach der 42. Woche ist die Plazenta in der Regel nicht mehr in der Lage, das Baby ausreichend zu ernähren.

Stillen oder Flasche?

Schon in der 28. SSW kann eine Stillberatung bei der Hebamme in Anspruch genommen werden, wenn noch Zweifel daran bestehen, ob das Stillen die richtige Wahl ist. Eines sei an dieser Stelle vermerkt: Es gibt nichts Besseres als Muttermilch! Sie enthält alle wichtigen Nährstoffe in genau der Zusammensetzung, die für das Baby in der jeweiligen Entwicklungsphase richtig ist. Das heißt, wenn das Baby geboren wird, wird es das Kolostrum bekommen, eine Art Vormilch. Die eigentliche Muttermilch wird erst nach dem Einschießen der Milch in die Brust (gut erkennbar am plötzlichen Größenwachstum der Brüste) produziert. Hier fließt zuerst dünnflüssige Milch, die den Durst löscht, dann folgt die sättigende, dickflüssige Milch. Flaschenmilch kann diese natürliche Milch nicht kopieren, sie ist auch nie so gut angepasst wie Muttermilch. Daher sollte das Fläschchen vielleicht nicht unbedingt die erste Wahl sein, zumal Muttermilch auch immer verfügbar ist und die richtige Temperatur hat (vor allem nachts sehr praktisch!).

Die Erstausstattung – eine kurze Checkliste

Die Erstausstattung umfasst all die Dinge, die für den Start mit Ihrem neuen Familienmitglied benötigt werden. In der 28. SSW wird es nun langsam Zeit sich darüber zu informieren, obwohl es sicherlich auch Mütter gibt, die schon jetzt alles beisammenhaben. Wer sich für das Stillen entscheidet, braucht nicht in Fläschchen und Säuglingsnahrung zu investieren. Welche Dinge als Grundausstattung benötigt werden, können Sie unserer Checkliste unter folgendem Link entnehmen: www.baby-walz.de/erstausstattung

Zusammenfassung zur 28. Schwangerschaftswoche (SSW)

Die 28. SSW ist die letzte Woche des zweiten Trimesters, danach beginnt das letzte Schwangerschaftsdrittel. Die Beschwerden für die Mutter nehmen zu, weil das Kind an Größe und Gewicht zulegt. Wassereinlagerungen, Sodbrennen, Krampfadern und Rückenschmerzen sind nur einige der Probleme, die jetzt auftreten können. Die Lungenreifung des Babys ist in der 28. SSW fast abgeschlossen. Das Gehirn differenziert sich nun weiter und das Immunsystem arbeitet bereits. Viele Ärzte stellen die Überwachung von Mutter und Kind auf einen zweiwöchigen Rhythmus um, andere warten damit noch bis zur 32. Woche. Langsam müssen sich werdende Mütter und Väter Gedanken über die Erstausstattung und über Möglichkeiten zur Bewältigung des bald anstrengend werdenden Alltags machen.

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