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Mit Kindern im Auto? Aber sicher!

Kindersitz: Kein „Kann“, ein „Muss“

Wer schnell mal die Kindergartenfreundin des Kindes im Auto mitnehmen möchte, kommt auch auf kurzen Strecken nicht um einen Kinder­sitz herum. Der Paragraph 21 Absatz 1a der Straßenverkehrs­ordnung lässt daran keinen Zweifel: Kinder müssen bis zum vollendeten 12. Lebensjahr bzw. einer Körpergröße von 150 cm mit für das Kind „geeigneten Rückhalte­einrichtungen“ (Kindersitzen) transportiert werden. Grundsätzlich geeignet sind Kindersitze dann, wenn sie die verpflichtende orange­farbene Prüfplakette aufweisen. Sie gibt an, dass die Mindeststandards für die Crashtest-Prüfung bestanden wurden.

Orientierung im Kindersitz­Dschungel

baby-walz Kindersitze

Welcher Sitz passt meinem Kind?

Ein wenig vereinfacht kann man sagen, dass es drei Grundtypen von Kindersitzen gibt:

Babyschale
Babyschale

bis 13 kg
0 - max. 2 Jahre

Sitschale
Sitzschale

9 bis 18 kg
1,5 - ca. 4,5 Jahre

Sitzerhöhung
Sitzerhöhung

15 bis 36 kg
ca. 4 - 12 Jahre

Die Einordnung, welcher Kindersitz verwendet werden soll, orientierte sich bisher durch eine Einteilung von Gewichtsklassen. Seit 2013 gibt es eine neue Norm (i-Size, ECE R 129), bei der die Einteilung der Kindersitze nach der Körpergröße des Kindes erfolgt. So soll sichergestellt werden, dass Kinder nicht zu früh im nächstgrößeren Sitz transportiert werden, was bei einem Unfall eine stärkere Gefährdung für das Kind bedeuten kann. Die alten Normen, ECE R 44/04 und 44/03, und damit die bisherigen Kindersitze, sind weiterhin gültig, sicher und dürfen verwendet werden.

Orientierung im Kindersitz­Dschungel

baby-walz Kindersitze

Die Sitze der alten und neuen Norm sind von Form und Funktion vergleichbar. Weitere hilfreiche Informationen zu den verschiedenen Arten von Kindersitzen (Gruppe 0-3 bzw. Babyschale bis Sitzerhöhung), zur Sicherheit der Kindersitze und den Änderungen durch die i-Size-Norm finden Sie unserem kostenlosen eBook.

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Sie wollen mehr über die Isofix-Befestigung und die Sicherheits­aspekte erfahren? Dann laden Sie sich das kostenlose eBook „Kindersitze – Mit diesen Tipps zum passenden Sitz“ herunter.

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Wie wird der Kindersitz befestigt?

Ein weiterer Aspekt, der bei der Auswahl eines Kindersitzes beachtet werden muss, ist die Art der Befestigung.

baby-walz System Anschnallgurt

Mit dem Anschnallgurt

Der Kindersitz – egal für welche Gewichts­gruppe oder Körpergröße – wird mit dem Anschnallgurt des Autos befestigt. Diese Art der Befestigung ist in jedem Auto möglich. Dabei ist die Führung des Gurtes unbedingt zu beachten, um die Sicherheit zu gewährleisten.

baby-walz System Isofix

Mit dem Isofix-System

Isofix-Kindersitze werden mit am Kindersitz angebrachten Metallverbindungsstücken an speziellen Verankerungsösen, die im Auto eingebaut sein müssen, befestigt. Damit ist der Sitz fest im Auto verankert. Manche Modelle werden zusätzlich mit einem Stützfuß abgestützt. Dieser wird zwischen Rück- und Vordersitz oder zwischen Beifahrersitz und Armaturenbrett angebracht. Vor dem Kauf muss mit Hilfe der Fahrzeugtypenliste geprüft werden, ob der gewünschte Kindersitz mit dem Isofix-System des Autos kompatibel ist.

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Tipps zum Kauf

Kind, Kindersitz und Auto müssen eine Einheit bilden. Nicht jedes Kind passt in jeden Sitz und nicht jeder Sitz in jedes Auto.

  • Informieren Sie sich vorab über aktuelle Testergebnisse des ADAC oder der Stiftung Warentest. Doch aufgepasst! Eine schlechte Bewertung ist nicht immer gleichzusetzen mit schlechter Sicherheit. Diese fließt häufig „nur“ mit 50 Prozent ins Testergebnis ein.
  • Lassen Sie Ihr Kind Probesitzen. Wählen Sie zum Probesitzen bei Kindern ab etwa zwei Jahren ein neutrales Design oder eines, das Sie nie kaufen würden (z.B. rosa Sitze für Jungen und Dino-Muster für Mädchen). So können Sie sicherstellen, dass das Kind nicht nur den Sitz auswählt, bei dem ihm der Bezug am besten gefällt. Ist das Modell gefunden, können Sie das Kind bei der Designauswahl mitentscheiden lassen.
  • Probieren Sie den Sitz in Ihrem Auto aus, denn nicht jeder Sitz passt in jedes Auto.

Sicherheit geht vor: Lassen Sie Ihr Kind nicht nach der Optik entscheiden. Sie wollen noch mehr nützliche Tipps zum Kauf des perfekten Kindersitzes? Informieren Sie sich in unserem kostenlosen Kindersitz-Ratgeber.

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Sicherheit geht vor: Lassen Sie Ihr Kind nicht nach der Optik entscheiden. Sie wollen noch mehr nützliche Tipps zum Kauf des perfekten Kindersitzes? Informieren Sie sich in unserem kostenlosen Kindersitz-Ratgeber.

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Kindersitz Konfigurator

1

Preis

2

Gewicht

Ergebnis:

Babyschalen ohne Liegefunktion

Babys sind von Natur aus äußerst schutzbedürftig. Deshalb müssen Baby-Autositze maximalen Anforderungen entsprechen. Besonderen Wert legen wir von baby-walz auf Details wie zentral verstellbare Hosenträgergurte, weich gepolsterte, waschbare Bezüge und eine Platzierung entgegen der Fahrtrichtung.

Babyschalen mit Liegefunktion

Babys sind von Natur aus äußerst schutzbedürftig. Deshalb müssen Baby-Autositze maximalen Anforderungen entsprechen. Besonderen Wert legen wir von baby-walz auf Details wie zentral verstellbare Hosenträgergurte, weich gepolsterte, waschbare Bezüge und eine Platzierung entgegen der Fahrtrichtung. Babyschalen mit Liegefunktion haben die Möglichkeit, das Baby aus der Sitz- in die Liegeposition zu bringen. Da die Wirbelsäule von Neugeborenen noch sehr empfindlich ist, ist die damit verbundene Entlastung des Rückens besonders gut.

Kindersitze 9-18 kg

Im Kindersitz 9-18 kg sitzt Ihr Baby sicher, wenn es nicht mehr in die Babyschale passt. Diese ist nur bis maximal 13 kg zugelassen, meist sind die Kinder den Babyschalen jedoch schon vor Erreichen dieser Gewichtsmaxime größenmäßig entwachsen. Ob Ihr Kind zu groß für die Babyschale ist, zeigt die Position im Sitz: Der richtige Zeitpunkt zum Sitzwechsel ist dann, wenn das Kind mit seinem Kopf den oberen Rand der Babyschale erreicht hat. Der Kindersitz ab neun Kilogramm Körpergewicht ist ein perfekter „Anschlusssitz“.

Kindersitze 9-36 kg

Der Kindersitz 9-36 kg ist ein wichtiger Faktor in Bezug auf die Sicherheit, wenn Sie mit Ihrem Kind im Auto unterwegs sind und bietet eine besonders lange Nutzungsdauer. Natürlich möchten Sie, dass der Nachwuchs gut geschützt ist. Allein aus diesem Grund sollten Sie darauf achten, einen Kindersitz zu kaufen, der vom Gewicht her zu Ihrem Kind passt. Die Kindersitze, die von 9 kg an bis zum Ende der Sitzpflicht genutzt werden können, werden auch als mitwachsende Sitze bezeichnet.

Kindersitze 15-36 kg

Der Kindersitz 15-36 kg ist ein wichtiger Faktor in Bezug auf die Sicherheit, wenn Sie mit Ihrem Kind im Auto unterwegs sind. Natürlich möchten Sie, dass der Nachwuchs gut geschützt ist. Allein aus diesem Grund sollten Sie darauf achten, einen Kindersitz zu kaufen, der vom Gewicht her zu Ihrem Kind passt. Die Kindersitze, die von 15 kg an bis zum Ende der Sitzpflicht genutzt werden können, werden auch als mitwachsende Sitze bezeichnet. Sie reichen über zwei Gruppen hinweg und können umgestellt werden.

Beifahrersitz oder doch lieber die Rückbank? So praktisch es auf den ersten Blick scheinen mag, das Baby direkt neben sich zu haben, so viele Risiken birgt dieser Platz auch. Was ist bei Fahrten mit Babys oder Kleinkindern noch zu beachten? In unserem kostenlosen Ratgeber erfahren Sie wichtige Tipps.

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Kinder auf dem Beifahrersitz?

Es gibt kaum etwas Nervenaufreibenderes als ein Baby, das unerreichbar und herzzerreißend auf dem Rücksitz weint. Was scheint da näher zu liegen, als das Kind samt Babyschale auf dem Beifahrersitz zu platzieren? Bevor Sie das machen, sollten zur Sicherheit Ihres Babys, und auch zu Ihrer eigenen Sicherheit, einige Dinge beachten.

Werden Babyschalen oder andere Reboardsysteme (rückwärts gerichtete Sitze) auf dem Beifahrersitz befördert, muss immer der Frontairbag deaktiviert werden. Bei einer Auslösung könnte das Kind schwer verletzt werden. Je nach Automodell kann das sehr einfach über einen Schalter funktionieren oder aber auch komplizierter sein. Einige Fahrzeughersteller raten aus Sicherheitsgründen generell von der Befestigung eines Kindersitzes auf dem Beifahrersitz ab.

Bei Kindern in vorwärts gerichteten Sitzen ist die Mitnahme auf dem Beifahrersitz erlaubt. Doch der Autositz muss so eingestellt werden, dass der Airbag bei einem Aufprall die Funktion erfüllen und gleichzeitig das Kind nicht verletzt werden kann. Ihr Fahrzeughersteller kann Ihnen hierzu genauere Informationen bereitstellen.

So praktisch es ist, schnell den herausgefallenen Schnuller mit einem Griff zum Sitz hinüber wieder in den Mund zu schieben, so groß ist auch die Gefahr, sich durch die verschiedenen Bedürfnisse des Babys vom Verkehr ablenken zu lassen. Im Zweifel ist es immer sicherer, anzuhalten, das Kind zu beruhigen und erst dann weiter zu fahren.

Beifahrersitz oder doch lieber die Rückbank? So praktisch es auf den ersten Blick scheinen mag, das Baby direkt neben sich zu haben, so viele Risiken birgt dieser Platz auch. Was ist bei Fahrten mit Babys oder Kleinkindern noch zu beachten? In unserem kostenlosen Ratgeber erfahren Sie wichtige Tipps.

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Lange Autofahrten –
die Königsdisziplin

Der Kindersitzkauf erfordert, wie Sie bereits gesehen haben, ein wenig Beschäftigung mit dem Thema. Doch erst, wenn das Kind mit Kindersitz im Auto gut angeschnallt ist und eine längere Autofahrt ansteht, geht die Herausforderung richtig los.

Als Grundprinzip empfiehlt sich das Mantra:

„Der Weg ist das Ziel!“

Ist die Strecke auch noch so kurz, ein Kindersitz muss einfach sein, sonst wird es nicht nur gefährlich für Ihr Kind, Sie verstoßen auch gegen das Gesetz. Bis zum vollendeten 12. Lebensjahr oder bis zu einer Körpergröße von 150 cm sind Kindersitze vorgeschrieben. Weitere nützliche Tipps zum Thema lesen Sie in unserem kostenlosen Ratgeber.

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Reiseplanung – so klappt es stressfrei

An Wochenenden und in den Ferien sind die Autobahnen und Fernstraßen häufig Staufallen. So lange Ihr/e Kind/er noch nicht schulpflichtig sind, können Sie Ihre Reise außerhalb der Schulferien legen. Mit Schulkindern kann die Fahrt in den Urlaub unter der Woche quälende Stunden im Stau vermeiden. Doch egal wann Sie fahren:

  • Gibt es Ausweichrouten?
  • Können Sie früh morgens oder spät abends fahren, wenn die Straßen leer und die Kinder müde sind?Aber Vorsicht: Auch Sie könnten schnell müde werden! Achten Sie auf Anzeichen von Müdigkeit und machen Sie rechtzeitig Pausen.
  • Gibt es Freunde oder Verwandte, bei denen Sie einen Zwischenstopp einlegen können?
  • Kinder müssen sich regelmäßig austoben können. Planen Sie daher mindestens alle zwei Stunden eine Pause ein. Für kurze Stopps können Sie kinderfreundliche Raststätten ansteuern. Mit der „Serways App“ oder auf www.rast.de finden Sie Raststätten mit Angeboten für Kinder.
  • Nutzen Sie die Vorfreude auf den Urlaub und recherchieren Sie vor der Reise im Internet auch nach Sehenswertem oder Pausenplätzen entlang der Reiseroute. Gibt es einen See oder Fluss, an dem man rasten könnte?

Ist die Strecke auch noch so kurz, ein Kindersitz muss einfach sein, sonst wird es nicht nur gefährlich für Ihr Kind, Sie verstoßen auch gegen das Gesetz. Bis zum vollendeten 12. Lebensjahr oder bis zu einer Körpergröße von 150 cm sind Kindersitze vorgeschrieben. Weitere nützliche Tipps zum Thema lesen Sie in unserem kostenlosen Ratgeber.

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„Mir ist langweilig!“ –
Beschäftigung to go

Was Eltern mindestens genauso fürchten wie einen Trotzanfall im Supermarkt, sind diese zwei Sätze von der Rückbank des Familienwagens:

1 „Mir ist langweilig!“
2 „Mir ist schlecht!“

Und wenn gar nichts mehr hilft, dann kann ein Handy- / Tabletspiel oder das Rear seat entertainment die Kleinen für eine Weile beschäftigen. Das alles klappt aber nur so lange, bis der Satz kommt:

  • Fingerspiele für Babys
  • Hörspiele und Spielideen im Kindergartenalter
  • Mit Schulkindern aus dem Fenster gucken

Fingerspiele für Babys

Babys und Kleinkinder beschäftigt man am besten, indem sich ein Erwachsener zu den Kleinen nach hinten setzt. Finger- und Singspiele oder Finger­puppen sind ein guter Zeitvertreib. Sicherlich haben Sie selbst ein persönliches Lieblings-Repertoire, das Ihrem Kind Freude macht, z.B. „Das ist der Daumen“, Die kleinen Zappelmänner, Backe, backe Kuchen, Butterstampfer usw.

Hörspiele und Spielideen im Kindergartenalter

An erster Stelle stehen bei den meisten Kindern Hörspiele oder Kindermusik. Doch spätestens, wenn Benjamin Blümchen zum 20. Mal „Töröööö“ gerufen hat, haben Sie alle eine Pause verdient und eine andere Beschäftigung muss gefunden werden. Von Quartett- oder Uno-Karten über eine Maltafel oder Malsachen bis hin zu Spielen mit Magnetsteinen (damit das Spiel nicht in der ersten Kurve beendet ist) sollte das Repertoire im Auto auf jeden Fall reichen.

Mit Schulkindern aus dem Fenster gucken

Mit Schulkindern sind Autokennzeichen eine dankbare Spielesammlung: Kennzeichenraten, das kleine 1x1 üben oder, plus- oder minusrechnen bieten sich an. Genug gerechnet? Wie wäre es mit dem Geschichtenwurm? Einer beginnt mit einem Satz und jeder Mitspieler hängt einen Satz dran. Nach und nach entsteht eine – meist ziemlich absurde, aber lustige – Geschichte.

„Ich habe Hunger!“ – Brotzeit to go

Auf Reisen ist der Appetit meist groß. Sie möchten für sich und die Kinder eine abwechslungsreiche Brotzeit?

  • Belegte Brote: Schneiden Sie die mit verschiedenen Aufstrichen, Wurst oder Käse belegten Brote in kleinere, handliche Stücke. So greifen Kinder gerne zu.
  • Fingerfood: Karotten- und Paprika-Schnitze, Cocktailtomaten und Snack-Gurken, Weintrauben, Bananen, Mini-Salami, Käsewürfel und Cracker wandern gut von der Hand in den Mund – und das ohne viel Kleckerei.
  • Ohne süß kein Spaß: Mit kleinen Gummibärchen-Tüten, Mini-Smarties oder anderen Süßigkeiten in kleinen Portionen hält sich der Zuckerkonsum in Grenzen.
  • Input für die Pippi-Pause: Zu trinken empfiehlt sich Wasser oder Tee – das klebt auch nicht, wenn mal was daneben geht.
  • Immer in Reichweite: Feuchttücher und Küchenrolle, falls die Hände doch mal klebrig werden.

Um sicher zu gehen, dass Ihr Kind nicht mit eventuellen Schadstoffen in Berührung kommt, waschen Sie den Sitzbezug vor der ersten Benutzung. Noch mehr wertvolle und lesenswerte Informationen finden Sie in unserem kostenlosen eBook „Kindersitze – Mit diesen Tipps zum passenden Sitz“.

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Um sicher zu gehen, dass Ihr Kind nicht mit eventuellen Schadstoffen in Berührung kommt, waschen Sie den Sitzbezug vor der ersten Benutzung. Noch mehr wertvolle und lesenswerte Informationen finden Sie in unserem kostenlosen eBook „Kindersitze – Mit diesen Tipps zum passenden Sitz“.

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Dr. Christine HuttererDr. Christine Hutterer

„Mir ist schlecht!“ – 10 Tipps und Tricks gegen Reiseübelkeit von Dr. Christine Hutterer

Ob einem Kind im Auto schlecht wird oder nicht, hängt nur selten mit dem Fahrstil zusammen. Manche erwischt es und andere nicht. Ursache dafür ist ein Kommunikationsfehler zwischen dem Gehirn und dem Gleichgewichtsorgan im Innenohr. Meist tritt Reiseübelkeit ab ca. zwei Jahren auf. Als Mutter eines Reiseübelkeit-Kindes gebe ich gerne Tipps aus erster Hand weiter:

1
Die Autofahrt nicht mit übervollem oder leerem Magen antreten, im Vorfeld und während der Fahrt keine kohlensäurehaltigen Getränke trinken.
2
Regelmäßig kurze Pausen an der frischen Luft machen.
3
Während der Fahrt bzw. in den Pausen nur kleine Portionen essen und trinken.
4
Das Kind sollte nicht lesen, malen, (Handy, Tablet) spielen oder einen Film gucken – am besten hilft es, vorne aus dem Fenster zu schauen. Eventuell ist es sinnvoll, ein älteres Kind auf den Beifahrersitz zu setzen.
5
Eine Tüte so beim Kind platzieren, dass es sie schnell erreichen kann. Kinder lernen schnell, dass es auch für sie viel angenehmer ist, in eine Tüte zu spucken, als in ihren eigenen Schoß. Außerdem haben sie das Gefühl, die unangenehme Situation auf diese Weise selbst ein wenig in der Hand zu haben.
6
Top Tipp: In der Apotheke gibt es Akupressur-Armbänder für die Handgelenke, die sehr gut gegen Seekrankheit und Reiseübelkeit wirken (Sea Band).
7
Homöopathisch helfen Cocculus-Globuli.
8
Bei regelmäßiger, starker Übelkeit können Wirkstoffe aus der Apotheke helfen, die es als Kaugummis, Tabletten, Tropfen oder Zäpfchen gibt. Sprechen Sie gegebenenfalls mit Ihrem Kinderarzt.
9
Fragen Sie nicht ständig: „Ist dir schlecht?“ – denn das verstärkt jedes Unwohlsein.
10
Wenn es doch passiert ist, bewahren Sie Ruhe. Meist ist es schnell erledigt, wenn der Druck aus dem Magen ist. Einige Minuten frische Luft, Wasser zum Mund ausspülen und eine ordentliche Portion Trost vertreiben den Schreck ganz schnell wieder.

Allein mit Kindern reisen

Die Herausforderung langer Autofahrten nimmt weiter zu, wenn ein Erwachsener alleine mit Kindern verreist. Die Aufgaben, die sonst der Beifahrer übernimmt, müssen anders organisiert werden.

  • Taschen mit Brotzeit, Getränken und Spielen müssen für die Kinder erreichbar sein. Nutzen Sie beispielsweise Taschen, die an der Rückseite der vorderen Sitze angebracht werden können.
  • Planen Sie höchstens 500 km Stecke pro Tag ein.
  • Achten Sie darauf, dass die Bedingungen im Auto für Sie gut sind (nicht zu warm, nicht zu kalt, Getränke zur Hand und leicht zu öffnen, Lieblingsmusik, etc.)
  • Pausieren Sie bei einsetzender Müdigkeit sofort. Wenn das nicht möglich ist, rufen Sie jemanden an (natürlich nur mit Freisprech- einrichtung), der sich mit Ihnen unterhält, bis Sie stehenbleiben können.
  • Sprechen Sie mit Ihren Kindern und erklären Sie Ihnen, dass Sie nicht auf alles sofort reagieren können. Die verstehen das schon in jungem Alter und können plötzlich sehr kooperativ sein.

Zu guter Letzt:
Bonusmaterial für Ihre Reise

Wer viele Stunden im Auto verbringen muss, sollte es bequem haben. Dazu gehört neben gemütlicher Kleidung für alle Mitreisenden auch Wechselkleidung für Kinder. Dem einen Kind brutzelt die Sonne ins Gesicht, das andere friert? Eine Decke im Auto ist nie verkehrt, besonders wenn Sie nachts fahren. Kleine Nackenkissen für die Kinder verhindern, dass ihnen beim Schlafen der Kopf auf die Brust fällt und den Nacken belastet. Für viele Navis gibt es lustige Stimmen zum Herunterladen. Wenn Sie sich nicht dadurch gestört fühlen, dass Pumuckl oder Darth Vader den Weg ansagen, ist das für die Kinder sicherlich lustig. Und das Allerwichtigste zum Schluss:

„Die Kuscheltiere nicht vergessen!“

Gute Reise wünscht baby-walz
mit freundlicher Unterstützung durch Frau Dr. Christine Hutterer

Gute Reise wünscht baby-walz
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