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Kliniktasche

Der ungefähre Geburtstermin steht schon seit Beginn der Schwangerschaft fest. Doch 40 Wochen sind ein langer Zeitraum, und so erscheint er den meisten werdenden Müttern zunächst in weiter Ferne. Manchmal kann es aber schneller gehen, als man denkt. Aus diesem Grund solltest Du Dich rechtzeitig auf die Geburt und den Einzug Deines Babys im gemeinsamen Zuhause vorbereiten. Zu den wichtigsten Vorbereitungen zählt das Packen des Klinikkoffers. Denn wenn sich die ersten Wehen bemerkbar machen, ist meist keine Zeit mehr fürs Packen. Also am Besten frühzeitig mit dem Packen beginnen.

Für Mama in der Klinik

Still-Nachthemd

Still-BHs

Stilleinlagen

Stillkissen

Wichtige Unterlagen:

  • Mutterpass
  • Personalausweis oder Reisepass
  • Heiratsurkunde oder Geburtsurkunde
  • Versicherungskarte
  • Einweisungsschein


Brustwarzencreme

Einmalslips

Pflegeprodukte

Unser Tipp:
Um die Geburt voran zu bringen, wird werdenden Mamas oft Spazieren gehen oder Treppen steigen empfohlen. Da kalte Füße eher wehenhemmend wirken, unbedingt an warme Socken denken.
Denk auch daran, Duschgel, Shampoo etc. für dich selbst einzupacken.

Für Mama während der Geburt

Nachthemd

Bequeme Kleidung

Massageöl/ Pflege-Öl

Zeitschriften/ Bücher

Außerdem wichtig:

  • Bademantel
  • Warme Socken
  • Lippenbalsam
  • Haarband oder Haargummi
  • Brille
  • Getränke und Snacks
  • Kamera

Fürs Baby

Bodys

Strampler

Söckchen

Mütze

Babys Grundausstattung:

  • 2 Bodys Gr. 56
  • 2 Strampler Gr. 56
  • 1 Paar Söckchen
  • 1 Baumwollmützchen
  • 2 Jäckchen
  • 2 Pullover
  • 2 Hosen


Pullover

Mullwindeln

Jacke

Hose

Unser Tipp:
Am Besten packst Du noch ein paar Windeln für Neugeborene mit ein. Normalerweise bekommst Du diese in der Klinik, aber geh hier lieber auf Nummer Sicher.

Für die Heimfahrt

Babyschale

Iso-Fix Base

Decke

Kleidung

Unser Tipp:
Je nachdem, ob Du den Rückweg nach Hause zu Fuß oder mit dem Auto antrittst, brauchst Du einen Kinderwagen oder die Babyschale fürs Auto. Falls Du eine ambulante Geburt planst, solltest Du die Transportmittel direkt mitnehmen; bei einem Aufenthalt im Krankenhaus reicht es, wenn der Vater sie am Entlassungstag mitbringt.




Kliniktasche - unbedingt einpacken

Der ungefähre Geburtstermin steht schon seit Beginn der Schwangerschaft fest. Doch 40 Wochen sind ein langer Zeitraum, und so erscheint er den meisten werdenden Müttern zunächst in weiter Ferne.

Manchmal kann es aber schneller gehen, als man denkt. Aus diesem Grund solltest Du Dich rechtzeitig auf die Geburt und den Einzug Deines Babys im gemeinsamen Zuhause vorbereiten. Zu den wichtigsten Vorbereitungen zählt das Packen des Kliniktasche bzw. des Klinikkoffers. Denn wenn sich die ersten Wehen bemerkbar machen, hast Du keine Zeit mehr, Kleidung und Accessoires für Dich und Dein Baby zusammenzusuchen. Ärzte und Hebammen empfehlen, die fertig gepackten Kliniktasche ab der 37. Schwangerschaftswoche griffbereit zu haben. In einigen Fällen ist es aber auch angebracht, schon früher mit dem Packen zu beginnen. Frage einfach Deinen Arzt oder Deine Hebamme um Rat zu diesem Thema.

Wer einen Koffer packt, weiß in der Regel, wie lange er unterwegs sein wird. Das ist bei einer Geburt anders: Die Länge des Klinikaufenthaltes hängt von der Art der Geburt (natürliche Geburt, ambulante Geburt oder Kaiserschnitt), dem Gesundheitszustand von Mutter und Kind sowie den persönlichen Vorlieben der Mutter ab: Einige Mütter möchten am liebsten sofort nach Hause, andere fühlen sich in Anwesenheit von Ärzten und Hebammen in den ersten Tagen besser aufgehoben. Als Orientierung für die Dauer des Klinikaufenthalts können Dir die folgenden Angaben dienen:

  • Natürliche Geburt: In den meisten Geburtskliniken bleiben die Wöchnerinnen nach einer natürlichen Geburt drei bis vier Tage im Krankenhaus.
  • Ambulante Geburt: Eine ambulante Geburt ist nichts anderes als eine natürliche Geburt. Von einer ambulanten Geburt spricht man aber, wenn Mutter und Kind die Klinik bereits wenige Stunden nach der Entbindung verlassen.
  • Kaiserschnitt:Bei einem Kaiserschnitt müssen Du und Dein Kind in den meisten Kliniken mit einem Aufenthalt von circa einer Woche rechnen.

Wenn Du Dich nicht schon vorab für einen geplanten Kaiserschnitt entschieden hast, weißt Du nicht, auf welchem Weg Dein Kind das Licht der Welt erblickt. Deshalb solltest Du auf jeden Fall ausreichend Kleidung zum Wechseln einpacken. Und auch wenn Du vorhast, die Klinik direkt nach der Geburt zu verlassen, solltest Du genug zum Anziehen und genügend Hygieneartikel für Dich in den Koffer packen. Schließlich weißt Du nicht, wie es Dir nach der Geburt geht und ob die Ärzte einer ambulanten Geburt überhaupt zustimmen.

Bevor Du mit dem Packen der Kliniktasche beginnst, solltest Du Dich in Deiner Geburtsklinik erkundigen, welche Dinge Dir auf der Entbindungsstation zur Verfügung gestellt werden. Das ist von Krankenhaus zu Krankenhaus unterschiedlich. In den meisten Kliniken finden frischgebackene Mütter und ihre Babys die folgenden Dinge aber bereits vor:

  • Binden und Netzunterhosen
  • Krankenhausnachthemd
  • Kleidung und Schlafsack für das Neugeborene
  • Windeln und Wundcreme
  • Stilltee
  • Stillkissen, oft aber nur im Stillzimmer

Den meisten Platz in Kliniktasche werden Deine Sachen einnehmen und nicht die Deines Kindes. Verfall aber beim Zusammensuchen nicht in einen Packwahn, sondern konzentriere Dich auf die wesentlichen Dinge. Schließlich können Dein Mann oder andere Verwandte Dir alles, was fehlt, später immer noch ins Krankenhaus bringen. Hier eine Aufstellung was wir empfehlen:

  • Zwei lange Nachthemden oder Longshirts zum Aufknöpfen: Lange weite Baumwollhemden oder Shirts sind bequem, hautfreundlich und man kann sie schnell ausziehen - nicht ganz unwesentlich, wenn es zu Komplikationen während der Geburt kommt.
  • Warme Socken oder Hausschuhe: Kalte Füße hemmen die Wehen. Deswegen solltest Du diese während und nach der Geburt warm einpacken.
  • Bademantel oder Morgenrock: Die meisten Schwangeren gehen unmittelbar vor der Geburt noch auf den Krankenhausfluren oder sogar im Garten der Klinik spazieren, denn Bewegung fördert die Wehen. Damit Du nicht im Nachthemd herumlaufen must, solltest Du einen Bademantel oder Morgenrock einpacken, in dem Du Dich auch gerne zeigst.
  • Lippenbalsam: Viele Schwangere leiden während der Geburt unter sehr trockenen Lippen.
  • Massageöl und Badezusatz: Eine Entspannungsmassage vom Partner kann während der Geburt manchmal Wunder bewirken. Pack Dir also Massageöl mit Deinem Lieblingsduft in den Koffer. Wer gerne badet, darf dem Wasser einen Badezusatz hinzufügen. Bei einer Wassergeburt jedoch darf das Wasser keine Öle oder Badesalze enthalten.
  • Haarband, Haargummis, Haarreifen: Ins Gesicht fallende Haarsträhnen kannst Du mit den passenden Accessoires zurückhalten.
  • Snacks und Getränke: Wasser und Tee bekommst Du in den meisten Kreißsälen gestellt, für alles Weitere solltest Du selbst sorgen. Und: Nicht Deinen Begleiter vergessen!
  • Smartphone, Fotoapparat und/oder Videokamera: Wer die ersten bewegenden Momente im Leben seines Kindes für die Ewigkeit festhalten möchte, muss an die passende technische Ausrüstung denken.
  • Bequeme Kleidung: Am besten für die ersten Stunden und Tage nach der Geburt eignen sich lange Nachthemden oder Longshirts zum Aufknöpfen und weite Trainingshosen. Auch eine leichte Strickjacke leistet gute Dienste.
  • Komfortable Baumwoll-Slips oder Einmal-Slips: Denk daran, in den ersten Tagen wirst Du sehr dicke Binden tragen müssen, um den Wochenfluss aufzufangen.
  • Binden: Obwohl die meisten Geburtskliniken diese zur Verfügung stellen, sollten Du auch selbst eine Packung dabei haben.
  • Still-BH und Still-Einlagen: Erst nach dem Milcheinschuss weisst Du wirklich, wie sich Deine Körbchengröße verändert. Aus diesem Grund solltest Du vor der Geburt nur einen Still-BH kaufen und diesen in die Kliniktasche packen, genau wie Still-Einlagen.
  • Still-Kissen: Ein Still-Kissen unterstützt Dich nicht nur beim Anlegen Deines Kindes an die Brust, sondern dient auch als Schlafkissen für Dich selbst.
  • Brustwarzen-Creme: Um wunden Brustwarzen vorzubeugen, solltest Du Deine Brustwarzen von Anfang an pflegen.
  • Handtücher und Waschlappen: In einigen Kliniken werden diese gestellt, doch eigene Handtücher und Waschlappen sind einfach angenehmer.
  • Einmal-Waschlappen und Feuchttücher: Um sich zwischendurch frisch zu machen, kannst Du auch Einmal-Waschlappen und/oder feuchte Tücher benutzen.
  • Kulturtasche: Pack einfach Deine persönlichen Hygieneartikel ein, die Du auch bei einem Kurzurlaub mitnehmen würdest. Auf Parfum und andere stark parfümierte Pflegeprodukte solltest Du allerdings verzichten, da Babys am liebsten den Duft ihrer Mutter riechen.
  • Smartphone mit Ladekabel: Auf den meisten Stationen sind Handys inzwischen erlaubt, und so steht der Kommunikation mit Freunden und Verwandten nichts mehr im Wege.
  • Buch und/oder Zeitschriften: Für den Fall, dass Du zwischen Stillen, Baby bestaunen und Besuch empfangen Langeweile bekommst, kannst Du Dir etwas zum Schmökern einpacken.
  • Ein Outfit für die Entlassung: Pack für den Entlassungstag ein Outfit ein, in dem Du Dich wohlfühlst und das Dir im sechsten Schwangerschaftsmonat gepasst hat.

Dein Kind benötigt für den Klinikaufenthalt nur sehr wenig, da ihm auf der Entbindungsstation Kleidung zur Verfügung gestellt wird.

  • Kleidung für den Entlassungstag: Du brauchst nur eigene Kleidung für den Nachhauseweg. Dazu gehören ein Body sowie ein Strampler Größe 56 oder 62, ein Paar warme Söckchen, eine Jacke bzw. ein Winteranzug und eine Mütze. Je Jahreszeit.
  • Mütze: Ein leichtes Mützchen darfst Du Deinem Kind auch schon auf der Station aufsetzen, denn das Köpfchen von Säuglingen sollte immer schön warm gehalten werden.
  • Windeln: Windeln sind im Normalfall auf jeder Geburtsstation in ausreichender Menge vorhanden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte oder eine bestimmte Marke Windeln bevorzugt, packt eigene ein.
  • Stoffwindeln (Mulltücher): Die weichen Baumwolltücher eignen sich als Spucktücher, Unterlage oder leichte Decke.
  • Babydecke: Bei dem ersten Spaziergang im Krankenhaus oder auf dem Nachhauseweg kannst Du Dein Baby in eine Babydecke einwickeln.
  • Babyschale oder Kinderwagen: Je nachdem, ob Du den Rückweg nach Hause zu Fuß oder mit dem Auto antrittst, brauchst Du den Kinderwagen oder die Babyschale fürs Auto. Falls Du eine ambulante Geburt planst, solltest Du die Transportmittel direkt mitnehmen; bei einem Aufenthalt im Krankenhaus reicht es, wenn Dir jemand diese am Entlassungstag mitbringt.
  • Mutterpass
  • Krankenversicherungskarte
  • Personalausweis
  • Kliniküberweisung des Frauenarztes
  • Familienstammbuch oder Heiratsurkunde
  • bei unverheirateten Müttern: Geburtsurkunde
  • Paare, die nicht verheiratet sind, brauchen eine Vaterschaftsanerkennung, sofern der Vater des Kindes in die Geburtsurkunde eingetragen werden soll. Diese kann schon vorab beim zuständigen Standesamt beantragt werden.