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Kann sich jemand ein Kinderzimmer ohne Playmobil vorstellen? Inzwischen kaum möglich, zumal auch die Altersempfehlung des Herstellers immer weiter nach unten gesetzt wird. Dank der „1, 2, 3“-Reihe spielen heute schon Kinder ab einem Jahr mit den Figuren und Sets. Nun bieten wir Ihnen einen Einblick in die History des Unternehmens, das mit Spielzeug für Kinder groß geworden ist.

Playmobil History: 19. und 20. Jahrhundert

Man schrieb das Jahr 1876, als der Firmengründer Andreas Brandstätter zur Tat schritt und sein Unternehmen ins Leben rief - die History begann. Er fertigte Beschläge und Schlösser für Schatullen, doch schon bald sollte es Spielzeug sein. 1908 wurde die Unternehmensführung an Georg Brandstätter, den Sohn des Firmengründers, übergeben und der Name „geobra“ entstand. 1921 zog das Unternehmen nach Zirndorf um, von wo aus bis heute die Firmenzentrale agiert. Zu diesem Zeitpunkt der History wurden schon Spielwaren aus Metall hergestellt. 1952 übernahm Horst Brandstätter die Firma und wurde später Alleininhaber. Telefone, Artikel für den Kaufladen und Spardosen standen auf dem Firmenprogramm. 1958 gab es einen großen Erfolg: Der Hula-Hoop-Reifen kam auf den Markt und begeisterte Kinder und Eltern. Altersempfehlung? Nicht nötig, dieses Spielzeug war für alle geeignet. Von jetzt an lag das Augenmerk auf Produkten für den Spielbereich, diese mussten aus Kunststoff hergestellt werden. Damit war der weitere Weg der History vorgezeichnet. Hans Beck, seines Zeichens nach Entwickler im Hause geobra, hatte eine tolle Spielidee, die Anfang der 1970er Jahre umgesetzt wurde. Grund war vor allem der Kostendruck, dem sich das Unternehmen stellen musste. Endlich war es dann soweit: 1974 wurde die Marke Playmobil eingeführt – im Fokus stand die Figur mit dem exakten Maß von 7,5 cm. Ab 1976 wurde die Produktion dann von Brand Malta übernommen, einer Produktionstochter von geobra. Die Figuren waren immer noch per Hand montiert und mussten immer aus sieben Teilen bestehen. Mehr als 100 Mio. Figuren wurden pro Jahr gefertigt. In den 1980er Jahren entstanden Vertriebsgesellschaften, denn die Nachfrage nach den Figuren stieg weltweit rasant an.

Playmobil History: Erfolge nach dem Jahr 2000

Wieder ein Meilenstein in der Playmobil History: Im Jahr 2000 wurde in Zirndorf der Playmobil-FunPark eröffnet, hier stehen die beliebten Figuren im Riesenformat bereit und regen die Kinder zu Spaß und Bewegung an. Die Playmobil History weist noch einen weiteren Meilenstein auf: In 2010 konnte der Umsatz-Rekord gebrochen werden – die Grenze von einer halben Milliarde wurde mit 507 Mio. Umsatz überschritten. Damit war Playmobil nun der größte deutsche Hersteller von Spielwaren, der Marktanteil betrug rund acht Prozent. Die Umsatzsteigerung ist auch zahlreichen Investitionen zu verdanken, die Horst Brandstätter all die Jahre über getätigt hat. Allein 2013 waren es mehr als 100 Mio. Euro, die unter anderem dafür sorgten, dass Playmobil der größte deutsche Spielwarenhersteller bleiben konnte. Am 3. Juni 2015 starb Horst Brandstätter, seine Firma ging in eine Stiftung über. Der Erfolg des Unternehmens mit seiner bewegten History geht aber weiter: Der Stand 2016 war, dass etwa 2,9 Milliarden Figuren von Playmobil in den Kinderzimmern unterwegs sind – und das weltweit! Mehr als 5100 Varianten der Figuren gibt es inzwischen und der Fantasie der Kinder sind damit keine Grenzen gesetzt.