Leider ist Dein Browser veraltet. Bitte aktualisiere Deinen Browser, um unsere Seite richtig angezeigt zu bekommen.

Service Hotline 07524 / 703-307

Kauf auf Rechnung gebührenfrei

Kostenlose Rücksendung

Kontakt Katalog Filialen
Menü

Du hast noch keine Artikel hinzugefügt.

Versandkostenfrei
Gesamtsumme  Inkl. MwSt.
0,00 €
Treuepunkte +0

19. Schwangerschaftswoche (19. SSW)

Feinarbeiten an den inneren Organen

Dein Baby ist nun etwa 15 cm gross und 300 g schwer

19. Schwangerschaftswoche (SSW)

Die genaue Größe des Babys wird sich bei der nächsten großen Vorsorgeuntersuchung in dieser oder in der nächsten Schwangerschaftswoche zeigen. Hierbei wird auch die Aktivität des Kleinen überdeutlich – diese spürt die werdende Mutter bereits durch die Bauchdecke hindurch.

Babys Maße in der 19. SSW

Zwischen 200 und 240 Gramm bringt Dein Baby in der 19. SSW schon auf die Waage, vom Scheitel bis zum Po misst es etwa 15 Zentimeter. Insgesamt misst Dein Kind vom Scheitel bis zur Ferse schon rund 24 Zentimeter und ist damit so groß wie eine kleine Puppe. Die meisten werdenden Eltern sind bereits von dieser Größe beeindruckt, doch das Maß wird bis zur Geburt noch einmal verdoppelt. Das Gewicht wird bei der Geburt sogar rund 14-fach höher liegen, wenn von einem Geburtsgewicht von 3.500 Gramm ausgegangen wird. Und dennoch: Bei der Geburt werden die Eltern sich wundern, wie etwas so Perfektes so klein sein kann.

19. SSW: Eine haarige Angelegenheit

Schon vor der 19. SSW zeigte sich die Lanugo-Behaarung, durch die das Baby ein bisschen wie von Fell überzogen erscheint. Diese Haare schützen das Kleine vor Stößen und vor dem Austrocknen durch das Fruchtwasser, wobei hier auch die Käseschmiere vor dem Austrocknen mitschützt. In der 19. SSW zeigen sich aber weitere Haare: Mit ein wenig Glück lässt sich die erste Kopfbehaarung erkennen. Durch das Fruchtwasser erscheint die Kopfbehaarung ein bisschen strubbelig, denn die Haare schwimmen natürlich auch und stehen dadurch in alle Richtungen ab. Viele Kinder werden mit einer wahren Mähne geboren, doch sehr zum Leidwesen der Eltern fallen die meisten dieser Haare wieder aus. Sie machen Platz für neue, die dann oftmals sogar eine andere Farbe haben.

19. SSW: Volle Entwicklung der Geschlechtsorgane

Schon in der vorigen Schwangerschaftswoche waren die Geschlechtsorgane Deines Kindes voll entwickelt und die Eierstöcke sowie die Gebärmutter kleiner Mädchen an ihrem vorgesehenen Platz. Hier befinden sich in der 19. SSW rund sechs Millionen Eizellen! Diese Zahl reduziert sich bis zur Geburt auf etwa eine Million, neue Eizellen werden nicht mehr nachgebildet. Spannend: Wenn das kleine Mädchen zur Frau geworden und selbst schwanger ist, werden sich ihre Kinder aus den Eizellen entwickeln, die bereits in der 19. SSW angelegt waren. Damit sind die Kinder streng genommen genauso alt wie die Mutter selbst – eine sehr philosophische Betrachtung. Die Hoden kleiner Jungen sind fleißig mit der Produktion des Testosterons beschäftigt, dies aber schon seit dem ersten Trimester der Schwangerschaft. In der 19. SSW ist der Hodensack erkennbar (der Penis erschien schon in der 15. Schwangerschaftswoche auf dem Ultraschall). Die Hoden sind aber noch gut im Bauchraum verborgen, sie wandern erst kurz vor dem Geburtstermin in den Hodensack, teilweise sogar erst ein wenig später.

Feinarbeiten in der 19. SSW

Die inneren Organe werden in der 19. SSW zahlreichen Feinarbeiten unterzogen. Auch die einzelnen Gehirnregionen beginnen damit, sich auszudifferenzieren, wobei eine direkte „Arbeitszuteilung“ in dieser Woche noch nicht stattfindet. Die Gehirnregionen für das Sehen, Riechen, Fühlen und Schmecken sowie für das Hören müssen sich erst entwickeln. Die 19. SSW ist dafür aber die entscheidende Phase. Ebenfalls in der 19. SSW bilden sich die Zahnleisten aus, doch natürlich kommt das Kleine nicht mit Zähnchen auf die Welt. Ein sogenannter „Eizahn“, wie manche Hebammen einen Zahn bei der Geburt vergleichend mit einem kleinen Vögelchen nennen, ist höchst selten und meist nicht unbedingt gern gesehen. Vor allem Frauen, die stillen möchten, wünschen sich das Erscheinen der Zähne so spät wie möglich. Leber und Milz beginnen in dieser Schwangerschaftswoche mit der Arbeit und das Immunsystem kann aufgrund dessen schon in der 19. SSW aktiviert werden. Richtig leistungsfähig wird es aber erst lange nach der Geburt sein. Die Leber produziert ab der 19. SSW Gallenflüssigkeit, außerdem ist sie für die Bildung weißer Blutkörperchen zuständig.

Training in der 19. SSW

Das Baby ist in der 19. SSW ein kleiner Bewegungskünstler und setzt alles daran, zum Leistungssportler zu mutieren. Hier zeigt sich jedoch keine besonders sportliche Veranlagung, denn alle Kinder trainieren im Bauch der Mama das Strampeln, Boxen und Schlagen von Purzelbäumen – egal, ob sie später einmal besonders sportlich sein werden oder nicht. Ebenfalls trainiert wird der Verdauungstrakt, der immer wieder mit geschlucktem Fruchtwasser konfrontiert wird und dieses ausscheiden muss. Im Darm des Kindes lagern sich Stoffwechselprodukte ab – diese werden als schwarze Masse nach der Geburt mit dem sogenannten Kindspech ausgeschieden. Wenige Kinder haben bereits im Bauch der Mutter Stuhlgang – zeigt sich bei einem vorzeitigen Blasensprung grünes Fruchtwasser, ist höchste Vorsicht geboten und umgehend das Krankenhaus aufzusuchen. Das Baby hatte in dem Fall enormen Stress, daher der Stuhlgang noch im Mutterleib. Es kann in Not sein! Das Problem des grünen Fruchtwassers zeigt sich aber natürlich nicht schon in der 19. SSW, sondern erst viel später und manchmal erst direkt unter der terminlich richtigen Geburt. Schon vor der 19. SSW haben auch Blase, Nieren und Harnleiter ihre Funktion aufgenommen, daher ist es wichtig, dass die werdende Mama viel trinkt – das Fruchtwasser muss nun zweimal täglich ausgetauscht werden. Einige Experten gehen sogar von einem Austausch alle vier Stunden aus!

Sinne in der 19. SSW

Bis zur 19. SSW hat sich der Tastsinn des Kindes gut entwickelt, es kann nun mit seinen Händen und Füßen die Wände der Gebärmutter berühren und merkt, dass es hier nicht weiterkommt. Dein Baby kann sich aktiv zurückziehen, wenn ein Stoß von außen kommt, und spürt die Berührungen der Mama, wenn diese den Bauch streichelt. Auch das Gehör funktioniert in der 19. SSW, Dein Baby nimmt die Geräusche von außen wahr. Das zeigt nicht nur die Entwicklung des Sinnesorgans Ohr, sondern auch, dass die Gehirnfunktionen besser aufeinander abgestimmt sind und dass sich die Nervenverbindungen weiter vernetzen.

Die Mutter in der 19. Schwangerschaftswoche (SSW)

Für die Mama beginnt in der 19. SSW endlich die Zeit, in der sich der Babybauch immer mehr ausprägt – der Bauch wächst von Woche zu Woche weiter und ist mittlerweile gut zu sehen. Die Gebärmutter wächst pro Woche um etwa einen Zentimeter, was aber für die inneren Organe nicht angenehm wird. Sie werden bedrängt und müssen weichen.

Schwangerschaftshormone in der 19. SSW

Bei vielen Frauen zeigt sich in der 19. SSW die Wirkung der Schwangerschaftshormone mehr als deutlich. Du hast dichtes und glänzendes Haar, profitierst von einer straffen und gut durchbluteten Haut. Die Hormone lockern aber auch das Gewebe und können somit dazu beitragen, dass sich kleine Verletzungen häufen: Ein Umknicken mit dem Knöchel etwa oder eine überdehnte Sehne am Daumen ist keine Seltenheit. Nicht immer sorgen die Hormone in der Schwangerschaft für schöne Haut und Haare: Einige Frauen leiden lange vor der 19. SSW unter trockener und schuppiger Haut – die sich sehr zu ihrem Leidwesen noch durch die gesamte Stillzeit ziehen kann – oder sie bekommen Haarausfall und brüchige Fingernägel. Die passende Pflege ist nun wichtig, eventuell muss eine andere Pflegeserie als vor der Schwangerschaft ausprobiert werden. Einige Schwangere bekommen in der 19. SSW einen Schnupfen, der einfach nicht wieder verschwinden will. Der Schwangerschaftsschnupfen entsteht durch die Auflockerung der Schleimhäute in der Nase, was ebenfalls hormonell bedingt ist. Bald nach der Geburt wird die Schnupfennase aber wieder verschwunden sein. Bis dahin hilft eine regelmäßige Nasendusche, auch Meersalz-Nasentropfen tragen zum Abschwellen der Schleimhäute und damit zu einem freieren Atmen bei.

Übungswehen in der 19. SSW

Von der 19. SSW an werden Übungswehen zum täglichen Begleiter der Schwangeren werden. Der Körper übt schon einmal für die Geburt, auch wenn diese hoffentlich noch lange auf sich warten lässt. Die Übungswehen können als leichtes Ziehen spürbar werden, viele Frauen berichten jedoch auch, dass sie diese gar nicht merken. Kommen echte Schmerzen, Blutungen oder ein harter Bauch hinzu und werden die Kontraktionen regelmäßiger sowie intensiver, ist umgehend das Krankenhaus aufzusuchen. Dann können echte Geburtswehen eingesetzt haben, die in der 19. SSW als Notfall gelten. Wehenhemmer werden eingesetzt, damit daraus keine Entbindung wird – das Baby wäre zu diesem Zeitpunkt noch nicht lebensfähig.

Was jetzt nützlich ist

Was interessiert noch in der 19. SSW?

Die meisten Schwangeren werden nicht erst in der 19. SSW damit beginnen, sich Gedanken über die Geburt zu machen. Auch die Frage „Arzt oder Hebamme?“ rückt nun langsam in den Vordergrund. Dabei ist doch beides möglich! Schwangere sollten hier auf ihr Gefühl hören und die Beratung nutzen, bei der sie sich am wohlsten fühlen.

Hebamme suchen

Hebammen sind über den Hebammenverband zu finden: Hier kann die Suche eingegrenzt werden und es ist möglich, nach Postleitzahlenbereichen oder bestimmten Angeboten zu suchen. Allerdings sind die Anzeigen nicht mehr alle aktuell. Aufgrund der Erhöhung der Haftpflichtbeiträge der Hebammen haben viele die Betreuung von Hausgeburten aufgegeben, sind aber noch mit diesen Leistungen gelistet. Die Aktualisierungen werden nur schleppend vorgenommen. Am besten ist es immer noch, eine Hebamme über Empfehlungen zu finden. Sicherlich gibt es im Umkreis (ehemalige) Schwangere, die Empfehlungen aussprechen können. Auch der Besuch eines Krankenhauses bzw. einer Geburtsstation oder eines Geburtshauses am Tag der offenen Tür ist sinnvoll, denn dort arbeiten Beleghebammen, die auch die Vor- und Nachsorge der Schwangeren übernehmen. Bei der Suche nach Geburtshäusern können ebenfalls Hebammen gefunden werden, die für eine Beratung zur Verfügung stehen. Wer die Geburt lieber im Krankenhaus erleben möchte, kann aber dennoch für die Vor- und Nachsorge eine Hebamme aus dem Geburtshaus wählen, denn diese bieten in der Regel diesbezüglich ihre Dienste an.

Beratung bei Arzt oder Hebamme?

Niemand zwingt eine Schwangere dazu, die Beratung bzw. die Vorsorge beim Arzt vornehmen zu lassen. Allerdings spielt hier das Sicherheitsgefühl eine Rolle. Wer einen monatlichen Ultraschall wünscht, muss natürlich zum Arzt gehen. Viele Hebammen schicken ihre Schwangeren wenigstens zu den drei großen Vorsorgen zum Arzt, damit ein Ultraschall gemacht werden kann, denn diesen können die Hebammen nicht durchführen. Alle anderen Leistungen der Vorsorge sind aber durch die Hebammen möglich. Viele Frauen wählen eine Kombination und lassen sich zusätzlich von der Hebamme beraten. Sie führt zudem öfter homöopathische Anwendungen durch bzw. gibt Tipps aus der Naturheilkunde, während der Arzt eher auf schulmedizinische Kenntnisse setzt. Jede Frau muss hier selbst entscheiden, mit welcher Beratung sie sich wohler und sicherer fühlt. Wenn Probleme auftreten oder eine Entwicklung anders als üblich verläuft, wird aber jede Hebamme ohnehin an den Arzt verweisen. Auch medizinische Behandlungen müssen natürlich durch diesen vorgenommen werden.

Gedanken über die Geburt

Schon beim positiven Ergebnis des Schwangerschaftstests haben sich die meisten Frauen Gedanken über die baldige Geburt gemacht. Auch wenn diese anfangs noch weit entfernt erscheint – vierzig Wochen sind schnell vergangen! Mit jeder weiteren Schwangerschaftswoche steigt die Aufregung und die Schwangere sollte sich Gedanken darüber machen, wie sie entbinden möchte.

  • Auf natürliche Art oder per Kaiserschnitt?
  • Mit Schmerzmitteln oder ohne?
  • In der Badewanne oder im Trockenen?
  • Und welche Geburtsposition hilft dem Baby am besten auf die Welt?

Fragen über Fragen, die am besten im Gespräch mit anderen Müttern sowie mit der Hebamme geklärt werden können. Fakt ist, dass keine Geburt ein Kinderspiel ist, doch die Schmerzen lassen sich in der Regel gut aushalten – auch wenn der Geburtsschmerz zugegebenermaßen ein Schmerz ist, den ein Mensch üblicherweise nicht noch einmal erleben wird. Ein Hormoncocktail sorgt aber für schier übermenschliche Kräfte und das Glücksgefühl, danach das eigene Kind im Arm zu halten, lässt alle Schmerzen vergessen. Wichtig ist überdies die Frage, ob jemand bei der Geburt dabei sein soll und wenn ja, wer? Nicht immer möchte der werdende Vater seiner Frau zur Seite stehen, obwohl dies die Idealkonstellation ist. Vielleicht steht aber auch eine gute Freundin oder die eigene Mutter hilfreich zur Seite, auch wenn eine aktive Hilfe natürlich nicht möglich ist.

Zusammenfassung zur 19. Schwangerschaftswoche (SSW)

In der 19. SSW ist die erste Hälfte der Schwangerschaft fast geschafft – jetzt oder in der kommenden Schwangerschaftswoche steht bereits die zweite große Untersuchung an. Außerdem wird bei diesem Termin das Baby vermessen, was immer eine spannende Sache ist. Hier zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Größen und Gewichten der Babys, obwohl die Untersuchung bei allen in der gleichen Schwangerschaftswoche stattfindet. Die Mutter merkt nun überdeutlich, dass sie schwanger ist: Der Bauch wächst, die ersten Beschwerden zeigen sich deutlicher. Übungswehen treten auf und das Baby ist so mobil, dass die Bewegungen teilweise von außen spürbar werden. In der 19. SSW beginnt das Immunsystem des Babys zu arbeiten: Leber und Milz nehmen ihre Arbeit auf. Außerdem bilden sich die verschiedenen Gehirnregionen aus und die Nervenbahnen entwickeln sich weiter.

Weitere Beiträge

Diese Website setzt Cookies auf Deinem Endgerät. Erfahre mehr über Cookies und die von unserer Website erhobenen Daten in unserer Datenschutzrichtlinie. Hier erhältst Du auch Informationen darüber, wie Du die Cookie-Einstellungen ändern kannst. Wenn Du fortfährst oder auf "Akzeptieren" klickst, willigst Du in unsere Nutzung von Cookies im Einklang mit unserer Datenschutzrichtlinie ein.