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Sicher wohnen - die Freude am Entdecken wecken und Unfälle vermeiden

Kinder sind neugierig und wollen alles in ihrem Umfeld erkunden. Das ist auch richtig so und gehört zu einer gesunden Entwicklung dazu. Denn nur so werden sie Schritt für Schritt selbstständiger und lernen Dinge und Situationen einzuschätzen. Spätestens, wenn Ihr Kind mit dem Krabbeln beginnt, am besten jedoch vorher, sollten entsprechende Vorkehrungen getroffen werden, damit auch Ihr kleiner Schatz sicher im gemeinsamen Zuhause wohnen kann. Für das Kind ist alles neu und spannend. Da wird schon einmal zugegriffen, wo es nicht sein sollte, oder Stellen erkundet, die gefährlich sein könnten. Ohne Frage kann die kindliche Entdeckungsfreude auch zur Gefahr werden. Machen Sie deshalb den Check und testen Sie, ob Sie eine kindersichere Wohnung haben. Wohnzimmer, Kinderzimmer, Küche und Bad, aber auch Garten, Garage und die Hofeinfahrt: Was kann ich tun, um mein Kind bestmöglich zu schützen und die Wohnung kindersicher zu machen?

Die wichtigsten Helfer für eine kindersichere Wohnung

Um sicher mit Kind zu wohnen gilt grundsätzlich: Babys und Kinder sollten nie unbeaufsichtigt gelassen werden. Weder auf dem Wickeltisch noch in der Küche oder im Badezimmer. Doch es gibt immer wieder Situationen, in denen es sich nicht ganz vermeiden lässt den Raum zu verlassen. Es klingelt am Telefon oder an der Haustür – dann kann ein Laufstall, ein Laufgitter oder auch ein Babyphone wertvolle Dienste leisten und dazu beitragen die Wohnung kindersicher zu machen. Schon einfache Maßnahmen sind äußerst effektiv. So sollten Steckdosen in Bereichen, die den Kindern zugänglich sind, mit einer Kindersicherung versehen werden. Werden die Steckdosen nicht benutzt, ist ein Blindstopfen eine gute Alternative. Achten Sie auch darauf elektronische Geräte nicht in der Steckdose zu belassen. Ihr Kind könnte den Stecker entfernen und in die Dose greifen.

Um Ihr Kind vor Stürzen und Ähnlichem zu bewahren, sollten auch Treppen, Türen und Fenster nach dem Prinzip „ Sicher wohnen mit Kind “ betrachtet werden. Befindet sich in Ihrer Wohnung eine Treppe, ist es ratsam diese sowohl von oben, als auch von unten mit einem Treppengitter zu sichern. So verhindern Sie nicht nur einen Sturz von der obersten Treppenstufe, sondern auch, dass Ihr Kind die Treppe von unten erklimmt und herunterpurzelt. Auch Türen bergen für die Kleinen Gefahren. Mit einem einfachen Türstopper können Sie jedoch zuverlässig verhindern, dass die kleinen Finger eingeklemmt werden. Weitere Hilfsmittel, die dazu beitragen eine Wohnung kindersicher zu machen sind Türschutzgitter, Bettgitter und Herdschutzgitter. Gerade letztere gehören für die Absicherung der Küche zur Grundausstattung. Schrecken Sie nicht vor der Montage mehrerer Schutzgitter zurück. Sie dienen der Sicherheit und lassen sich meist mit wenigen Handgriffen anbringen und ebenso schnell wieder entfernen, wenn Ihr kleiner Liebling ein gewisses Alter erreicht hat.

Sehen Sie Ihre Wohnung mit Kinderaugen

Vielleicht etwas unkonventionell, aber in jedem Fall hilfreich um kindgerecht und sicher zu wohnen: Begeben Sie sich auf die Knie und betrachten Sie Ihre Wohnung mit den Augen eines Kindes. Stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Was könnten Sie aus dieser Körperhöhe alles erreichen?
  • Wofür bräuchten Sie dazu welche Hilfsmittel?
  • Was erscheint aus dieser Perspektive besonders interessant?

Die Antworten auf diese Fragen helfen Ihnen dabei, mögliche Gefahrenquellen ausfindig zu machen und zu beseitigen.

Das äußere Umfeld nicht vergessen – der kindersichere Garten

Es gilt jedoch nicht nur, den Innenbereich von Haus und Wohnung kindgerecht zu gestalten, um sicher wohnen, spielen und entdecken zu können. Auch im Außenbereich und beim Spielen in der freien Natur gibt es viele Gefahrenquellen, die beachtet werden müssen. Schaukeln und Klettergerüste müssen fest im Erdboden installiert sein. Achten Sie zudem bei großen wie auch bei kleinen Spielgeräten auf das CE-Zeichen. Das GS-Zeichen ist ein zusätzliches, freiwilliges Prüfzeichen (geprüfte Sicherheit), das einen weiteren Anhaltspunkt für hohe Sicherheitsstandards bietet. Wichtig ist auch: Kinder dürfen weder Zugang zu Gartengeräten und Werkzeugen haben, noch zu Dünger, Farben, Lösungsmitteln und anderen gefährlichen Stoffen. Verwahren Sie derartige Geräte und Stoffe hinter verschlossener Tür. Das gilt auch für Putz-, Arznei- und Genussmittel im Haus.

Zudem sollte beim Spielen immer an die richtige Schutzkleidung gedacht werden. Der Kinderfahrradhelm ist ein Muss, nicht nur auf dem Fahrrad, sondern auch auf dem Kinderroller und dem Laufrad. Ellbogenschützer und Knieschoner gehören beim Skateboarden und Inliner fahren immer dazu!

Den Nachwuchs stark fürs Leben machen

Kinder müssen vor Unfällen geschützt werden – zugleich aber sollen sie eigene Erfahrungen machen und lernen , Gefahren einzuschätzen. Ein Beispiel hierfür ist das richtige Verhalten im Straßenverkehr, das intensiv eingeübt werden muss. Beziehen Sie Ihr Kind seinem Alter entsprechend bei den verschiedensten Aufgaben mit ein und helfen Sie ihm, seine Fähigkeiten zu entwickeln. Den Tisch decken, die Spielsachen ganz allein aufräumen, mit ersten Werkzeugen umgehen, ein Klettergerüst erklimmen oder mit dem Fahrrad ohne Stützräder losflitzen: Kleine Menschen freuen sich über das, was sie gelernt haben und gewinnen dadurch an Selbstbewusstsein.