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23. Schwangerschaftswoche (23. SSW)

Die Lungenreife setzt ein

Dein Baby ist nun etwa 30 cm gross und 580 g schwer

Die 23. Schwangerschaftswoche (SSW)

Dein Baby kann jetzt schon gut hören. Zwar nimmt es die Geräusche und Stimmen nur dumpf wahr, kann diese dann aber zuordnen, wenn es auf der Welt ist. Ob es Deine Stimme oder die Stimme des Vaters ist oder die Musik, die Du während der Schwangerschaft hörst - Dein Baby wird es erkennen. Auch die Lungen haben sich weiter entwickelt, immer mehr bereiten sie sich auf das Atmen vor. Sollte es jetzt zu einer Frühgeburt kommen wäre Dein Baby, bei rechtzeitiger intensivmedizinischer Versorgung, in der Lage zu überleben. Rund 53 Prozent aller zu früh geborenen Kinder überleben.

Babys Maße in der 23. SSW

Dein Baby misst in der 23. SSW zwischen 29 und 30 Zentimeter vom Scheitel bis zur Ferse, es ist damit ungefähr so groß wie eine kleine Babypuppe. Außerdem bringt es schon rund 580 Gramm auf die Waage. Seit der vorigen Schwangerschaftswoche hat Dein Baby schon wieder viel zugenommen, denn jetzt geht es darum, bis zur Geburt zu wachsen, zu reifen und das Gewicht zu vervielfachen. Bis zu sechsmal so schwer wie jetzt in der 23. SSW will der Bauchbewohner schließlich noch werden!

Sport in der 23. SSW

Auch die 23. SSW steht ganz im Zeichen des Sports. Noch hat Dein Baby die Möglichkeit zur Aktivität, der Bauch schränkt es noch nicht so stark ein. Daher wird in der 23. SSW verstärkt auf das Training der Muskulatur, der Reizweiterleitung sowie der Reflexe eingegangen. Dabei zeigt sich, dass die Bewegungen langsam besser koordiniert werden, alles hat sprichwörtlich „Hand und Fuß“. Diese intensiven Bewegungen wirst Du, als Mama, nicht nur spüren können, sondern sie werden sogar sichtbar. Schon bald wird sich erkennen lassen, ob gerade ein Fuß gegen die Bauchdecke drückt, ob ein Ellenbogen oder eine kleine Faust dagegen gestoßen wird. Teilweise schiebt Dein Baby in der 23. SSW auch den Po an der Bauchwand entlang, dann lässt sich sehr schön sehen, wie klein dieser ist.

Die Sinne in der 23. SSW

Dein Baby kann hören, doch die Sinne wollen auch in der 23. SSW weiter trainiert werden. Dabei prägt sich die gesamte Wahrnehmungsfähigkeit des Kindes aus und Wissenschaftler haben festgestellt, dass die Hirnströme in der 23. SSW mit denen vergleichbar sind, die bei einem Neugeborenen gemessen werden können. Interessant ist zudem, dass Dien Kind erste Erinnerungen abspeichert, zu denen auch die Stimmen von Mama und Papa gehören. Damit ist es in der Lage, diese immer wieder zu erkennen. Auch Musik kann sich Dein Baby schon ab der 23. SSW merken und viele Eltern berichten, dass ihr Baby nach der Geburt die Melodie der Spieluhr wiedererkennt: Es wird ruhiger oder lächelt sogar (was ungefähr ab einem Alter von sechs Wochen bewusst möglich ist).

23. SSW: Weitere körperliche Entwicklung

Die körperliche Entwicklung geht nun schnell voran, auch wenn es von der 23. SSW bis zur Geburt noch einige Wochen dauert. Dien Kind beeilt sich scheinbar, alle Punkte auf der To-Do-Liste abhaken zu können, immerhin ist es ja möglich, dass die Reise früher losgeht. Natürlich arbeitet ein Baby nicht bewusst auf die Geburt hin, dennoch scheint Mutter Natur dafür sorgen zu wollen, dass das kleine Menschlein für alle Eventualitäten gerüstet ist. In der 23. SSW öffnen sich nun also die Nasenlöcher – diese waren bisher noch fest verschlossen. Damit ist ein wichtiger Punkt für die eigenständige Atmung erfüllt. Außerdem entwickeln sich die Lungen sowie der Lungenkreislauf. Von jetzt an werden die Lungen weiter reifen, bis das Dein Kind in der Lage ist, auf der Welt allein zu atmen. Das Training findet wie auch in der vorigen Schwangerschaftswoche mit dem Fruchtwasser statt, welches intensiv ein- und ausgeatmet wird. Dein armes Kind bekommt nun ständig Schluckauf, denn das Zwerchfell ist noch nicht trainiert. Du wirst diesen Schluckauf an dem rhythmischen Hicksen bemerken, die Dein Bauch nun vollführt. Die körperliche Entwicklung ist in der 23. SSW soweit fortgeschritten, dass Dein Kind einem Neugeborenen sehr ähnlich sieht – die Proportionen stimmen nun. Allerdings fehlen noch ein wenig die Fettpölsterchen, an denen Dein Baby noch bis zur Geburt arbeiten wird. Erst wenn das Fett in ausreichendem Maße eingelagert ist, kann der kleine Körper den Wärmehaushalt selbst regulieren. Übrigens können auch neugeborene Babys noch nicht schwitzen, daher droht ihnen besonders schnell eine Überhitzung, wenn sie nicht angemessen gekleidet werden. Umgekehrt kühlt der kleine Körper auch schnell aus: Der Kopf ist bei einem Neugeborenen sehr groß und gibt viel Wärme ab. Daher wird seitens der Hebammen in kühlen Wohnungen eine dünne Mütze für das Köpfchen empfohlen, wenn ein kleines Winterkind geboren wurde.

Die Mutter in der 23. Schwangerschaftswoche (SSW)

Bist Du bis zur 23. SSW gut durch die Schwangerschaft gekommen? Mehr oder weniger? Viele Schwangere hatten bis jetzt keine Beschwerden, von denen in der Frühschwangerschaft einmal abgesehen. Andere hingegen haben immer wieder mit dem einen oder anderen Zipperlein zu kämpfen – zu denen jetzt immer mehr hinzukommen. Die Empfindungen sind einfach unterschiedlich, aber einfach hat es eine werdende Mama sicher nicht. Aber dafür schon bald den Lohn für diese Mühen: Das eigene Baby!

23. SSW: Wenige Beschwerden und ein bequemer Alltag

Vielleicht ist es ein wenig übertrieben, in der 23. SSW von einem bequemen Alltag zu sprechen, denn so langsam stellen sich doch einige Schwangerschaftsbeschwerden ein. Diese sind meist aber noch gut auszuhalten und auch nicht an allen Tagen gleich stark. Dein Bauch ist noch nicht so groß, dass sich die alltäglichen Arbeiten nicht mehr uneingeschränkt verrichten ließen. Allerdings machen sich die Mutterbänder doch häufiger bemerkbar und es zieht und ziept im Bauch. Dazu kommen regelmäßige Übungswehen, bei denen darauf geachtet werden sollte, dass sie nicht in tatsächliche Geburtswehen übergehen. Wer sich in die warme Badewanne legt und entspannt, lässt Übungswehen vergehen – Geburtswehen verstärken sich aber. Viele Schwangere haben nun mit ständigem Harndruck zu kämpfen, denn die wachsende Gebärmutter drückt auf die Blase. Planungen für Unternehmungen bekommen ein wichtiges Detail zu berücksichtigen: Wo ist die nächste Toilette? Somit werden auch Reisen mit dem Auto ein wenig länger, denn die nächste Raststätte muss immer öfters besucht werden. Dennoch ist die 23. SSW eine gute Zeit zum Reisen, denn das körperliche Wohlbefinden ist noch gut. Weitere typische Beschwerden in der 23. SSW sind Rückenschmerzen, Wasser in den Beinen (vor allem in den Sommermonaten) und Sodbrennen.

23. SSW: Eisenmangel

Viele Schwangere berichten in der 23. SSW über einen plötzlichen Blutdruckabfall, über Schwindelgefühle und Kurzatmigkeit. Dahinter kann ein Eisenmangel stecken. Wer diesen bei sich kennt oder weiß, dass die Neigung zum Eisenmangel genetisch bedingt vorhanden ist, sollte beim Arzt eine entsprechende Untersuchung veranlassen. Bei einem kleinen Blutbild werden der Hb-Wert sowie der Ferritin-Wert bestimmt. Der letztgenannte Wert ist der Eisenspeicher im Blut. Der Hb-Wert kann noch gut sein, ist der Ferritin-Speicher aber leer, stellen sich Erschöpfungsanzeichen ein. Der Arzt wird in dem Fall ein Präparat verordnen, welches die Eisenspeicher rasch wieder füllt. Die Schwangere nimmt von der 23. SSW an – meist sogar noch bis in die Stillzeit hinein – ein Eisenpräparat per Kapsel ein und fühlt sich rasch wieder besser. Wichtig: Der Eisenmangel muss nachgewiesen werden, denn hier gilt: Allzu viel ist ungesund! Ein Eisenmangel kann auch gravierende Auswirkungen auf das Kind haben, denn Eisen ist für die Blutbildung bzw. die Bildung der roten Blutkörperchen verantwortlich. Diese transportieren Sauerstoff. Sind sie in zu geringem Maße vorhanden, bekommt das Baby zu wenig Sauerstoff. Die Schwindelanfälle der Mutter in der 23. SSW sind für das Baby aber nicht gefährlich, weil es einen eigenen Blutkreislauf hat: Kommt im Kopf der Mutter zu wenig Blut an, gilt das also nicht für das Baby. Allerdings kann sich die Mutter bei einer plötzlichen Schwindelattacke verletzen und ein Sturz kann natürlich auch für das Baby zur Gefahr werden.

23. SSW und die Vorbereitung auf die Geburt

Das Packen der Krankenhaustasche ist in der 23. SSW natürlich noch nicht nötig. Dennoch solltet Ihr Euch, als werdende Eltern, inzwischen darüber im Klaren sein, wo und wie Du entbinden willst. Soll die Geburt im Geburtshaus, im Krankenhaus oder zu Hause stattfinden? Entsprechend dieser Wahl musst Du nach einer Hebamme suchen, die die Betreuung übernimmt – nicht alle Hebammen bieten ihre Leistungen als Beleghebammen oder für eine Hausgeburt an. Ebenso sollte die Frage geklärt werden, ob der werdende Papa bei der Geburt dabei sein soll, wobei die endgültige Entscheidung natürlich nicht in der 23. SSW getroffen werden muss. Wenn alles in Ordnung ist, stehen sämtliche Geburtsvarianten zur Wahl. Vorsicht: Schwangere sollten sich bei der Entscheidung für oder gegen ein Krankenhaus auch nach der Kaiserschnittrate dort erkundigen, denn einige Krankenhäuser sind schnell mit dem „Messer“ zur Stelle. Langsam kann auch mit dem Einkauf der Kleidung für das neue Familienmitglied begonnen werden, wobei es natürlich Eltern gibt, die lange vor der 23. SSW alles beisammen haben. Die Erstausstattung gehört in die Kliniktasche, denn Dein Baby will nach der Geburt schließlich angezogen werden. Wichtig: Zur Klinikausstattung gehört auch alles, was für die Fahrt nach Hause benötigt wird, vor allem, wenn eine ambulante Geburt geplant ist. Dann ist keine Zeit mehr für den frisch gebackenen Papa, von zu Hause alles Vergessene zu holen.

Was interessiert noch in der 23. SSW?

In der 23. SSW steht die Nabelschnur im Fokus, denn es ist Zeit, dass Du Dir darüber Gedanken machst, ob das Nabelschnurblut eingelagert werden soll oder nicht. Lebensbedrohliche Krankheiten können über Stammzellen geheilt werden, allerdings ist die lebenslange Einlagerung teuer und oft nur über private Stammzellbanken möglich.

Die Nabelschnur

Über die Nabelschnur wird Dein Baby mit allen Nährstoffen versorgt, die es für das Wachstum und für seine Entwicklung braucht. Diese Nährstoffe werden über die Plazenta bereitgestellt. Den nötigen Sauerstoff bekommt Dein Kind über die Nabelschnur. Gleichzeitig ist diese eine Art Abfallleitung: Stoffwechselabbauprodukte werden vom Kreislauf des Kindes über die Nabelschnur in den Kreislauf der Mutter gebracht und von dort ausgeschieden. Dennoch sind die Blutkreisläufe von Mutter und Kind nicht miteinander in der Art verbunden, dass eine Blutvermischung möglich ist. Jeder hat seinen eigenen Blutkreislauf, wobei der eingebaute „Filter“ die Übertragung von Antikörpern zwischen der achten und der zwölften Schwangerschaftswoche zulässt. Diese ermöglichen den Nestschutz, von dem Dein Kind noch einige Monate nach der Geburt profitieren wird.

Nabelschnurblut

In der 23. SSW musst Du und Dein Partner entscheiden, ob Ihr das Nabelschnurblut bei der Geburt entnehmen und später einlagern lassen wollt. Dabei wird das Blut direkt aus der Nabelschnur entnommen, entsprechend aufbereitet und an die Speicherbank übertragen. Meist werden hier private Anbieter gewählt, denn die staatlichen Einrichtungen sind in ihrer Kapazität viel zu begrenzt. Ihr müsst auch entscheiden, ob die Plazenta aufgehoben wird – einige Hebammen bieten an, daraus Globuli herzustellen, viele Eltern nehmen den Mutterkuchen auch mit nach Hause, vergraben ihn nach altem Brauch im Garten und pflanzen einen Baum darauf.

Stammzellen aus der Nabelschnur

Nach heutigem Wissensstand können die Stammzellen aus dem Nabelschnurblut bei rund siebzig Krankheiten eine heilende Wirkung entfalten. Diese Stammzellen sind sehr jung, Schädigungen am Erbgut sind minimal und nicht durch Umwelteinflüsse möglich. Außerdem sind die Stammzellen direkt einsetzbar und werden beispielsweise für Kinder, die an Leukämie erkrankt sind, verwendet. Das Blut selbst lässt sich leicht auffangen, die Hebamme setzt dafür einen Behälter an und lässt das Blut dort einfließen. Der Blutverlust für Dein Baby ist gering und kann in der Regel gut kompensiert werden, wenn Dein Kind gesund ist. Die Kosten für die Einlagerung von Stammzellen betragen derzeit zwischen 1.500 und 3.000 Euro, diese sind vom jeweiligen Anbieter abhängig. Das Blut wird für mindestens zwanzig Jahre eingelagert. Möglich ist auch, die Stammzellen nicht für Dein eigenes Kind zu verwenden, sondern Nabelschnurblut zu spenden und damit einem fremden Kind zu helfen.

23. SSW: Was brauchst Du für Deinen Liebling

Vielleicht diese Woche etwas zum Spielen für Dein Baby. Schauen doch einfach in unseren Webshop vorbei und stöbere in unserem reichhaltigen Sortiment. Wir bieten eine große Auswahl an Spielsachen mit denen Du auch die Motorik Deines Kindes fördern kannst. Aber auch Lernspielzeug ist in einer reichlichen Auswahl vorhanden.

Zusammenfassung zur 23. Schwangerschaftswoche (SSW)

Langsam wird die Schwangerschaft anstrengend und viele Frauen berichten in der 23. SSW über zunehmende Beschwerden. Schwindelanfälle und ein plötzlicher Abfall des Blutdrucks können vorkommen, meist liegt ein Eisenmangel zugrunde. Gegen diesen verordnet der Arzt bestimmte Präparate. Du und Dein Partner müssen sich langsam für einen Ort zur Entbindung entscheiden. Zu empfehlen sind hier die Tage der offenen Tür, die viele Kliniken und Geburtshäuser anbieten. So könnt Ihr verschiedene Angebote kennenlernen und Euch umfassend informieren. Außerdem muss über die Konservierung des Nabelschnurbluts entschieden werden, denn die Vorbereitungen dazu nehmen einige Wochen in Anspruch. Dein Baby nimmt in der 23. SSW weiter zu und hätte bei einer eventuellen Frühgeburt die Chance zu überleben, wenn es sofort intensivmedizinisch versorgt wird. Die Reifung der Lungen beginnt in der 23. SSW und schreitet in den folgenden Wochen voran.

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