Leider ist Dein Browser veraltet. Bitte aktualisiere Deinen Browser, um unsere Seite richtig angezeigt zu bekommen.

Service Hotline 07524 / 703-307

Kauf auf Rechnung gebührenfrei

Kostenlose Rücksendung

Kontakt Katalog Filialen
Menü

Du hast noch keine Artikel hinzugefügt.

Versandkostenfrei
Gesamtsumme  Inkl. MwSt.
0,00 €
Treuepunkte +0

26. Schwangerschaftswoche (26. SSW)

Wissenswertes zu Mutterschutzfristen & Elterngeld

Dein Baby ist nun etwa 34 cm gross und 900 g schwer

Die 26. Schwangerschaftswoche (SSW)

In dieser Woche werden die Reflexe wieder sehr stark weiterentwickelt. Wenn Du Glück hast, können Deine Familie, Freunde und Bekannten den Herzschlag Deines Babys hören, wenn diese ihr Ohr auf Deinen Bauch legen. Dein Baby bringt nun rund 850 Gramm auf die Waage und ist damit längst von der magischen 500-Gramm-Grenze entfernt, unter der die Überlebenschancen bei einer Frühgeburt gering sind. Leider verdrängt es damit die inneren Organe der Mutter immer weiter, was zu ihrem Leidwesen die Schwangerschaftsbeschwerden verstärkt.

Babys Maße in der 26. SSW

Und wieder ein Zentimeter mehr: In der 26. SSW misst Dein Kind bereits mehr als 34 Zentimeter und bringt zwischen 840 und 900 Gramm auf die Waage. Würde es nun auf die Welt kommen, hätte es schon starke Ähnlichkeit mit einem normal geborenen Neugeborenen, denn die Proportionen stimmen allmählich. Außerdem legt Dein Kind nun immer mehr Fettreserven an – wie übrigens auch die werdende Mutter – und wird damit von Tag zu Tag besser auf die Geburt und die anstrengende Zeit der Anpassung nach der Geburt vorbereitet.

Reflexe in der 26. SSW

Die 26. SSW ist eine sehr wichtige Woche für die Ausbildung und Weiterentwicklung der Reflexe. Diese sind angeboren und es gibt über 70 an der Zahl. Das bedeutet, dass Dein Baby direkt nach der Geburt über diese Reflexe verfügen kann, die das Überleben sichern. Einer davon ist der Saugreflex. Dieser wird ab der 26. SSW immer stärker trainiert, indem Dein Kind häufig am Daumen lutscht. Am Anfang gerät dieser eher zufällig in den Mund und wird für gut befunden, schon bald kann Dein Baby den Daumen bewusst zum Mund führen und daran nuckeln. Ein Meilenstein ist in der 26. SSW damit geschafft. Durch das Lutschen am Daumen kann sich Dein Kind später selbst beruhigen, auch wenn der Daumen dann seitens der Eltern durch einen Schnuller ersetzt wird. Der bis zur Geburt gut trainierte Saugreflex sichert die Nahrungsaufnahme. Doch auch weitere Reflexe bilden sich ab der 26. SSW aus. Der Greifreflex wird mithilfe der Nabelschnur, die immer wieder festgehalten wird, trainiert. Das Kind muss sich nach der Geburt zwar nicht mehr an das „Fell“ der Mutter klammern, wie das bei den verwandten Primaten der Fall ist. Dennoch ist der Greifreflex bei Menschenkindern ab der Geburt gut ausgeprägt. Das geht sogar so weit, dass ein Baby, welches auf den Bauch der Mutter gelegt wird, direkt nach der Geburt bis zur Brust hochrutschen und sich hochziehen kann, damit es an die Nahrungsquelle kommt. Der Schluckreflex wird in der 26. SSW über das ständige Trinken des Fruchtwassers eingeübt, gleichzeitig trainieren damit die Verdauungsorgane des Kindes. Selbst auf Schmerzen kann Dein Baby nun in der 26. SSW reagieren und wendet sich zum Beispiel bei einem Stoß in den Bauch der Mutter ab. Somit ist auch das Schmerzempfinden angeboren, was gerade bei der Blutabnahme nach der Geburt von einigen Ärzten gern einmal verleugnet wird.

Die Atmung in der 26. SSW

Noch gibt es zwar keine Luft zum Atmen, doch in der 26. SSW behilft sich das Kind eben mit dem Fruchtwasser. Über das Ein- und Ausatmen desselben trainiert es sein Atmungssystem nun ziemlich rasch. Auf dem Ultraschall kann sogar gesehen werden, wie das Fruchtwasser ein- und ausgeatmet wird, der Arzt muss dafür lediglich den Doppler einschalten.

Sehen in der 26. SSW

In der 25. Schwangerschaftswoche hat der Sehnerv seine Tätigkeit aufgenommen und begonnen, wie gewünscht zu funktionieren. In der 26. SSW wird dieser Sinn nun weiter ausgeprägt. Außerdem öffnen sich die Augen des Kindes. Die Farbe der Iris ist bei allen Kindern blau, wobei unterschiedliche Schattierungen möglich sind. Die eigentliche Pigmentierung und der Wechsel zu grünen oder braunen Augen finden erst einige Zeit nach der Geburt statt. Dieser Vorgang zieht sich sogar bis zum zweiten Lebensjahr hin, wobei bereits nach dem Ende des ersten Lebensjahres die endgültige Augenfarbe feststeht. Danach ändern sich nur noch Sprenkelungen und Schattierungen. So viel zu den „schönen blauen Augen vom Vater / von der Mutter“, die gerade die frischgebackenen Großeltern häufig so loben. Bei der Geburt lässt sich darüber noch längst keine Aussage treffen! Dein Kind kann ab der 26. SSW Farben und Formen unterscheiden. Das liegt daran, dass die Nervenbahnen der Augen mit dem Cortex vernetzt sind. Das gilt übrigens auch für das Nervengeflecht, welches das Hören ermöglicht. Geräusche und Stimmen kann Dein Baby ab der 26. SSW ebenfalls wahrnehmen und reagiert bereits darauf. Das ist der ideale Zeitpunkt, mit sanfter Musikbeschallung zu beginnen. Nicht wenige Eltern besinnen sich jetzt auf klassische Musik, die angeblich die Intelligenz des Kindes fördern soll. Doch es kommt vor allem auf die Zuwendung an, die das Kind erfährt. Ob es nun mit Mozart oder mit Kinderliedern beschallt wird, ist dabei erst einmal nebensächlich. Techno oder Hardrock muss es vielleicht nicht gerade sein, obwohl es Meinungen gibt, dass sich die Vorliebe für eine bestimmte Musikrichtung bereits im Mutterleib ausprägt. Wer hier gewisse Präferenzen hat, kann dies gern versuchen. Wichtig ist jedoch auch die Lautstärke, denn da Dein Kind nun hören kann, sollten die Geräusche – auch wenn sie stets nur gedämpft im Bauch ankommen – nicht zu laut sein. Angenehm für Dein Kind ist in der Regel das, was auch Sie als angenehm empfindet.

Bewegungen in der 26. SSW

Wie auch in der vorigen Schwangerschaftswoche ist Dein Kind in der 26. SSW sehr aktiv und bewegt sich viel. Aufmerksam solltest Du werden, wenn sich Dein Baby einmal nicht bewegt. Hält dieser Zustand über 24 Stunden an, sollte ein Arzt oder ein Krankenhaus aufgesucht werden. Durch die intensive Bewegung kann sich Dein Kind zum Beispiel die Nabelschnur um den Hals wickeln, auch wenn ein solcher Fall sehr selten ist. Sobald sich also Sorgen bei Dir einstellen, sollte ein Arzt oder die Hebamme aufgesucht werden. Lieber einmal häufiger nachfragen als einmal zu wenig! Ärzte und Hebammen sind überdies den Umgang mit verängstigten oder teilweise schon hysterischen werdenden Müttern gewöhnt und können diese entsprechend beruhigen. In der Regel ruht sich das Baby nämlich nur von seinen eigenen Aktivitäten oder einer Stresssituation, der Du eventuell ausgesetzt warst, aus.

Die Mutter in der 26. Schwangerschaftswoche (SSW)

Für die Mutter heißt es auch in der 26. SSW wieder, dass Schwangerschaftsbeschwerden zunehmen. Das Gewicht steigt, auch wenn penibel auf die Ernährung geachtet wird. Aber in der Schwangerschaft kann in den meisten Fällen wenigstens zu Recht behauptet werden, dass die werdende Mutter dafür gar nichts könne. Gegen die Wassereinlagerungen ist selbst der stärkste Wille machtlos. Das gilt übrigens oft auch für die Verlockungen von Schokolade, Eis und Kuchen. Doch wann, wenn nicht in der Schwangerschaft, kann Frau hier ohne größere Bedenken wegen ihres Gewichtes zugreifen? Solange keine Krankheiten vorliegen oder eine zu rasche Gewichtszunahme, gilt: Das Gewicht steigt sowieso! Warum auf etwas verzichten?

26. SSW: Zwicken und zwacken überall

Die 26. SSW zeigt nun langsam die Richtung an, in der die weiteren Wochen verlaufen werden. Das Gewicht geht nach oben, die Kleidung passt spätestens jetzt nicht mehr. Ihr Bauch wächst und wird bald die Füße verdecken. Wasser lagert sich ein und Dein Baby tritt immer wieder gegen die inneren Organe. Puh! Wichtig ist, etwas gegen die Schwangerschaftsbeschwerden zu unternehmen. Ausreichend Bewegung – ruhige Spaziergänge, schwimmen, radeln – und eine ausgewogene Ernährung ist wichtig. In den heißen Monaten des Jahres haben Schwangere meist vermehrt mit Wassereinlagerungen zu kämpfen. Das Hochlegen der Beine sowie kühlende Fußbäder helfen dem Körper, das Wasser wieder auszuscheiden. Durch das Wasser ändert sich das Gewicht ständig: Wird Wasser vermehrt ausgeschieden, geht es nach unten. Zeigt die Waage mehr an, hat sich nicht plötzlich Fett angesammelt, sondern der Körper hat mehr Wasser gespeichert. Entwässernde Tees und Medikamente sollten dennoch nicht eingenommen werden. Halte unbedingt Rücksprache mit Deinem Arzt oder Deiner Hebamme, ehe aktiv etwas gegen das Wasser unternommen wird!

26. SSW: Erste Übungen für die Geburt

Keine Angst, noch ist nicht mit wirklichen Geburtswehen zu rechnen. In der Regel beginnt die Gebärmutter nun langsam für die Geburt zu üben, was sich im Hartwerden des Bauches zeigen kann. Übungswehen dauern weniger als eine Minute und nehmen auch nicht an Intensität oder Häufigkeit zu. Sie sind zwar teilweise regelmäßig, kommen aber nicht in immer kürzeren Abständen. Wenn Du sichergehen möchtest, dass es sich um Übungswehen handelt, kannst Du Dich in die warme Badewanne liegen: Übungswehen verschwinden durch die Entspannung des Körpers, Geburtswehen verstärken sich. Eine Gefahr ist mit den Übungswehen ab der 26. SSW nicht verbunden, daraus erwachsen weder Geburtswehen noch schaden sie Deinem Kind. Der Körper übt lediglich die Signalübertragung, die zwischen Muskeln und Gehirn für die eigentliche Geburt wichtig ist. Übrigens: Viele Frauen bekommen von den Übungswehen gar nichts mit.

Gliederschmerzen und sonstige Probleme in der 26. SSW

Viele Schwangere leiden nun unter müden Beinen, die nicht durch die viele Bewegung im Laufe eines Tages auftreten! Vielmehr handelt es sich um Probleme, die typisch für die Schwangerschaft um die 26. SSW herum sind. Das im Körper gespeicherte Wasser lässt die Beine schwer werden, wobei sich die Beschwerden verstärken, wenn zum Beispiel ein starkes Hohlkreuz eingenommen wird oder wenn die Frau viel steht. Hier gibt es folgende Möglichkeiten zur Linderung: Eine möglichst gerade Körperhaltung und das Hochlegen der Beine sind die besten Mittel gegen schwere und müde Beine. Hilft alles nichts, kann die Hebamme mit einer Nadel nachhelfen: Viele Hebammen bieten Akupunkturbehandlungen an, die gegen eine Vielzahl an Schwangerschaftsbeschwerden helfen können. Hier muss die Schwangere allerdings abwägen, ob die Beschwerden schlimmer sind als die Angst vor den Nadeln oder ob nicht doch das eine oder andere Hausmittelchen ausreichend zur Linderung ist. Ein Problem kann sich in der 26. SSW durch Bluthochdruck ergeben. Dieser tritt sogar bei Frauen auf, die damit eigentlich bisher keine Probleme hatten. Damit verbunden sein kann die Präeklampsie, die bereits in der 25. SSW erklärt wurde. Der Arzt wird auf die Möglichkeit der Präeklampsie hinweisen und gegebenenfalls entsprechende Untersuchungen vornehmen.

Was ist noch in der 26. SSW wichtig?

Ab der 26. SSW ist die Schwangerschaft nicht mehr zu verstecken, der Arbeitgeber muss also demnächst doch einmal darauf hingewiesen werden, dass hier ein neues Leben entsteht. Auch weitere Themen beschäftigen die werdenden Eltern und speziell die Mutter: Wie steht es um die Mutterschutzfristen und um das spätere Elterngeld?

Das Mutterschutzgesetz: Schon in der 26. SSW relevant?

Das Mutterschutzgesetz dient dem Schutz von Mutter und ungeborenem Leben, sowie nach der Geburt dem Kind. Der Arbeitgeber muss über die bestehende Schwangerschaft informiert werden und diesen Hinweis an die zuständige Aufsichtsbehörde weiterleiten. Diese wird sich über den Arbeitsplatz informieren und prüfen ob die Tätigkeit für Dich zumutbar ist. Bestehen hier gesundheitliche Bedenken wie etwa bei einer Arbeit im Labor, wird ein Beschäftigungsverbot verhängt. Außerdem genießt die Schwangere den besonderen Kündigungsschutz, der bis zu vier Monate nach der Geburt andauert.

Mutterschutzfristen

Sechs Wochen vor der Entbindung sowie bis zu acht Wochen danach besteht ein Beschäftigungsverbot für die Mutter, der sogenannte Mutterschutz tritt in Kraft. Vor der Geburt darf die Schwangere aber auf eigenen Wunsch und bei gesundheitlicher Unbedenklichkeit weiterarbeiten. Bei Früh- oder Mehrlingsgeburten verlängert sich die Frist auf zwölf Wochen nach der Geburt. Generell dürfen Frauen in Schicht- oder bei Fließbandarbeit nicht beschäftigt werden. Auch kann der Arzt – sogar schon lange vor der 26. SSW – ein Beschäftigungsverbot aussprechen und ein entsprechendes Attest ausstellen.

Wie bekomme ich mehr Elterngeld?

Die Finanzen sind für junge Familien meist ein beherrschendes Thema – lange vor und nach der 26. SSW. Wer nach der Geburt bis maximal 30 Stunden pro Woche arbeitet, hat Anspruch auf Elterngeld. Dieses kann in seiner Höhe beeinflusst werden: Der das Kind hauptsächlich betreuende Elternteil sollte in die Steuerklasse drei wechseln, denn ausschlaggebend für die Höhe des Elterngelds ist das Nettoeinkommen vor der Geburt. Selbstständige und Freiberufler sollten auf die Angabe von Ausgaben bei der letzten Steuererklärung vor der Geburt verzichten, denn diese mindern den Gewinn, der als Basis für die Berechnung des Elterngelds herangezogen wird.

Was brauchst Du in der 26.Schwangerschaftswoche (SSW)

Schon mal über einen Gipsabdruck von Deinem Babybauch nachgedacht? Damit schaffst Du eine schöne Erinnerung für später, Du kannst diesen Abdruck zur Gestaltung des Kinderzimmers nutzen. Damit kannst Du später Deinem Kind zeigen, wo es die erste Zeit seines Lebens verbracht hat. Das fertige Kunstwerk kannst Du dann auch noch bemalen, je nach eigenem Geschmack entstehen so durchaus fröhliche, bunte Gips-Babybäuche. Diverse Gipsabdruck – Sets findest Du in unserem Onlineshop. Viel Spaß dabei und lasse Deiner Kreativität freien Lauf.

Zusammenfassung zur 26. Schwangerschaftswoche (SSW)

Das zunehmende Gewicht von Kind und Gebärmutter belasten Dich, die werdende Mama, recht stark. Schwere und müde Beine, Wassereinlagerungen sowie Rückenschmerzen treten häufig auf. In der 26. SSW öffnet Dein Baby die Augen und kann Formen und Farben unterscheiden. Möglich ist dies durch die Vernetzung der Großhirnrinde mit den Sehnerven. Außerdem trainiert Dein Baby seine Atmung durch das Ein- und Ausatmen von Fruchtwasser. Oft bekommt es dabei einen Schluckauf, der sich durch rhythmische Bewegungen des mütterlichen Bauches nach außen hin zeigt. Das Baby übt in der 26. SSW seine Reflexe ein und wird davon mehr als 70 mit auf die Welt bringen. Ab der 26. SSW treten die ersten Übungswehen auf, die sich von den Geburtswehen durch Intensität und Schmerzempfinden deutlich unterscheiden.

Weitere Beiträge

Diese Website setzt Cookies auf Deinem Endgerät. Erfahre mehr über Cookies und die von unserer Website erhobenen Daten in unserer Datenschutzrichtlinie. Hier erhältst Du auch Informationen darüber, wie Du die Cookie-Einstellungen ändern kannst. Wenn Du fortfährst oder auf "Akzeptieren" klickst, willigst Du in unsere Nutzung von Cookies im Einklang mit unserer Datenschutzrichtlinie ein.