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40. Schwangerschaftswoche (40. SSW)

Warten auf den großen Tag

Dein Baby ist nun etwa 52 cm gross und 3400 g schwer

Die 40. Schwangerschaftswoche (40. SSW)

Am Ende der 40. SSW liegt der errechnete Geburtstermin, die Geburt kann jeden Tag beginnen. Allerdings gibt es auch Kinder, die erst nach der 40. SSW geboren werden, sie bleiben gern noch ein oder zwei Wochen in Mamas Bauch.

Babys Maße in der 40. SSW

In der 40. SSW ist Dein Kind nun rund 50 Zentimeter bis 52 Zentimeter lang. Jungen sind meist ein wenig größer als Mädchen. Wurden schon vorher Kinder geboren, ist der Neuankömmling ebenfalls oft größer als das vorige Geschwisterchen. Dies gilt auch für das Gewicht, denn jedes weitere Kind wiegt meist etwas mehr als das vorangegangene. In der 40. SSW ist ein Gewicht zwischen 3.300 Gramm und 3.500 Gramm durchschnittlich üblich, doch auch Gewichte darunter oder darüber sind durchaus normal. Jedes Baby wächst individuell, was sich auch nach der Geburt deutlich zeigen wird. Der Arzt ist nun nicht mehr in der Lage, wirklich zuverlässige Aussagen zu Größe und Gewicht des Kindes treffen zu können, denn das Kind liegt in der 40. SSW zusammengerollt in Mamas Bauch, was das Messen erschwert. Ungefähre Aussagen werden zwar gern getroffen, stellen sich nach der Geburt aber häufig als nicht richtig heraus.

40. SSW: Fertig!

Dein Baby ist in der 40. SSW voll entwickelt und bereit für die Geburt. Alle Ressourcen, die es für die Entbindung und die erste Zeit nach der Geburt benötigt, stehen bereit. Die Fettreserven des Körpers betragen nun rund 15 Prozent – was für ein Zuwachs, nachdem es um die 22. Schwangerschaftswoche herum nur ein Prozent war! In der Leber des Babys ist in der 40. SSW Stärke gespeichert, die nach der Entbindung schnell in Glukose umgewandelt werden kann. Das gibt dem Baby die nötige Energie für die Zeit der „Selbstversorgung“ außerhalb des Mutterleibs. Babys Körper ist in der 40. SSW gut mit Flüssigkeitsreserven ausgestattet. Nun kann die Geburt kommen!

Zu wenig Platz in der 40. SSW

In der 40. SSW zeigt sich, dass es in Mamas Bauch viel zu eng geworden ist. Der Platzmangel nimmt täglich zu, denn der Bauch kann sich nicht weiter dehnen. Das Baby muss sich immer mehr zusammenrollen und kann sich kaum noch bewegen. Daher kommt der Eindruck der Mutter, dass das Kleine sehr ruhig wird. Mit dem Einstellen der Bewegung schon vor der 40. SSW sammelt Dein Baby allerdings auch Kraft für die Geburt und die Zeit danach. Dein Baby liegt in der 40. SSW in der sogenannten Fötalstellung und hat die Knie angezogen. Die Arme sind verschränkt und der Körper ist leicht eingerollt. Wenn ein Baby nach der Geburt aufrecht hochgenommen wird, zieht es die Beinchen an und macht den Rücken rund – so ergibt sich ein Bild davon, wie das Kleine die letzte Zeit im Bauch zugebracht hat. Außerdem ist diese Stellung die Erklärung, wie ein so großes Menschlein überhaupt in den Bauch passen kann. Dies ist eine schier unglaubliche Vorstellung, die die meisten frisch gebackenen Eltern direkt nach der Geburt ins Grübeln bringt.

Essen und Trinken nach der 40. SSW

Wird das Baby in der 40. SSW oder in den Wochen um diesen Termin geboren, steht bereits das Kolostrum bereit. Diese Vormilch enthält alle nötigen Nährstoffe sowie viel Energie und Antikörper, damit die ersten Tage auf der Welt gesund gemeistert werden können. Außerdem regt das Kolostrum die Ausscheidung des Kindspechs an, eine Ansammlung aus Flüssigkeit, Haaren, Fett und Hautschuppen. Nach zwei bis vier Tagen setzt der Milcheinschuss bei Dir ein, dann bekommt Dein Baby oft so viel Milch, dass es diese anfangs gar nicht austrinken kann. Schnell spielt sich die Zusammenarbeit zwischen dem Bedarf Deines Babys und Mamas Brust aber ein und es steht immer genau die Menge an Muttermilch zur Verfügung, die Dein Baby braucht. Übrigens kann es auch später zu Engpässen der Muttermilch bei Entwicklungsschüben Deines Babys kommen, dann braucht Dein Körper ein bis zwei Tage, um sich auf den Mehrbedarf einzustellen. Hier hilft es, Dein Baby einfach öfter anzulegen und so die Milchproduktion anzuregen.

Die Mutter in der 40. Schwangerschaftswoche (40. SSW)

In der 40. SSW gehen die Vorbereitungen auf die Geburt in die letzte Phase – oder die Wehen setzen ein. Jeder Tag kann die Überraschung bringen, die eigentlich gar keine sein dürfte. Dennoch sind die meisten Schwangeren überrascht, wenn es dann doch endlich so weit ist. Viele Frauen sind gar nicht bis zur 40. SSW schwanger, sie bekommen ihr Kind schon einige Tage vorher. Andere müssen noch bis nach der 40. SSW warten und geraten in das engmaschige Netz der medizinischen Überwachung.

40. SSW: Aktivität ist angesagt

Während das Baby immer ruhiger wird, setzt bei vielen Frauen in der 40. SSW eine Aktivität ein, die ihresgleichen sucht. Die Vorbereitungen auf die Geburt gehen mit den letzten Kontrollen einher: Ist die Tasche gepackt? Steht zu Hause alles bereit? Ist der Babysitter organisiert und wirklich jederzeit abrufbar, falls Geschwisterkinder zu umsorgen sind? Ist alles vorbereitet, falls eine Hausgeburt geplant ist? Viele Schwangere gehen ihre Vorbereitungsliste nicht nur einmal durch, sondern fangen jeden Tag wieder aufs Neue an. Hier sind Geduld und Nachsicht bei den werdenden Vätern angesagt – Frauen sind in der 40. SSW leicht reizbar! Aktivität ist ein natürliches Wehenmittel und so können Frauen in der 40. SSW durchaus längere Spaziergänge unternehmen (natürlich nur in Begleitung und mit schneller Erreichbarkeit eines Fortbewegungsmittels!). Auch Treppensteigen kann die Wehentätigkeit anregen. Der Druck des Babys und der Gebärmutter wird dadurch verstärkt und die Geburt kann in Gang gebracht werden.

40. SSW: Tipps zur Wehenförderung

Viele Schwangere gehen jetzt gern baden, dabei sei aber angemerkt, dass das warme Bad die Wehen in Gang bringen kann. Handelt es sich noch um Übungswehen, werden diese nicht stärker. Echte Geburtswehen jedoch verstärken sich im warmen Wasser rasch. Dann heißt es, schnell raus aus dem Wasser und zum Telefon greifen – die Hebamme sollte umgehend informiert werden. Viele Hebammen raten ihren Schwangeren zu Sex rund um den Geburtstermin. Das Prostaglandin im männlichen Sperma macht den Muttermund weicher, der sich nun leichter öffnen kann. Allerdings wirkt dieses „Zaubermittel“ nur, wenn der Körper tatsächlich schon wehenbereit ist.

Häufige Untersuchungen

In der 40. SSW wird der letzte reguläre Vorsorgetermin beim Frauenarzt sein. Überschreitet die Schwangere den errechneten Geburtstermin am Ende der 40. SSW, wird sie alle zwei Tage zur Untersuchung bestellt. Dann wird per CTG nach den Herztönen des Kindes geschaut und nach der Versorgung über die Plazenta wird mithilfe des Ultraschalls gesehen. Spätestens zehn Tage nach dem errechneten Termin am Ende der 40. SSW wird der Arzt seine Einweisung in die Klinik ausschreiben und zur Einleitung der Geburt raten. Auch Hebammen lehnen die Betreuung der Schwangeren zehn Tage über den Geburtstermin hinaus in der Regel ab.

Was interessiert noch in der 40. SSW?

In der 40. SSW wird sich weiterhin alles um die Geburt drehen. Wird das erste Kind erwartet, so ist das Warten eine Mischung aus Fragen (Wie wird die Geburt für das Kind und für mich? Was kann ich tun, damit die Schmerzen nicht so stark sind?) und Sorgen. Mehrgebärende fragen sich sicherlich zum wiederholten Male in der 40. SSW, wie die Geschwisterkinder auf den Neuankömmling reagieren werden und wie sich der Alltag mit Baby gestalten wird.

Erlebnis Geburt für das Baby

Die Geburt ist für die Mutter ohne Frage sehr anstrengend, doch auch das Baby muss sich hier in der 40. SSW durchbeißen. Die Entbindung ist mit jeder Menge Stress für das Kleine verbunden. Seine Hormone haben den Startschuss für die Geburt gegeben, daher ist es nicht völlig unvorbereitet – im Gegensatz zu einem Kind, welches von nun auf jetzt per Kaiserschnitt geboren wird! Die Eröffnungswehen sorgen dafür, dass sich die Gebärmutter in kurzen Abständen zusammenzieht, was für das Baby natürlich spürbar ist. Das Kleine wird regelrecht nach unten massiert. Es arbeitet aktiv mit, indem es sich mit den Füßchen an der Gebärmutterwand abstößt. Wenn das Baby nach der letzten Biegung mit dem Kopf nach draußen kommt, macht es seinen ersten Atemzug – und der erste Schrei ist zu hören. Doch keine Bange, wenn das Kleine nicht schreit, nicht jedes Kind begrüßt alle Anwesenden höchst empört. Einige Kinder schauen nur leicht verwundert, andere jammern vielleicht ein wenig. Das Baby erlebt die Geburt sicherlich als aufregend und stressig, wenn es jedoch gleich in Mamas Arm liegt und die ersten Schlucke Milch bekommt, ist der Stress schnell vergessen.

Geburtspositionen und Mittel gegen Schmerzen

Wohl in jeder Schwangerschaftswoche und besonders in der 40. SSW stellt sich die baldige Mutter die Frage, wie die Geburt wohl auszuhalten sein wird. Andere Mütter sollten besser gar nicht gefragt werden, denn von „alles nicht so schlimm“ bis zu absoluten Horrordarstellungen ist alles möglich. Daher an dieser Stelle einige sachliche Tipps: Die liegende Geburtsposition ist nicht hilfreich, hier kann die natürliche Schwerkraft nicht wirken. Die Geburt zieht sich länger hin und wird oft als unangenehmer empfunden als bei aufrechter Körperposition. Wichtig ist, eine Position zu finden, die die Gebärende als angenehm empfindet. Eine kniende Position unterstützt die Geburt. Auch das Sitzen auf dem Gebärhocker ist eine Möglichkeit. Im Geburtshaus und in den meisten Kliniken werden verschiedene Positionen ermöglicht, es gibt Seile, Bälle, Hocker oder auch die Gebärwanne zur Auswahl. Solche Hilfsmittel unterstützen den Geburtsverlauf. Bei einer Geburt in der Badewanne liegt die Frau zwar auch, doch das Wasser lässt sie den Wehenschmerz entspannter annehmen.

Tipps zur Schmerzlinderung

Hilfreich sind zudem diese Tipps zur Schmerzlinderung:

Kontrollierte Atmung:

Stoßweises Ausatmen innerhalb der Wehe lässt diese kürzer erscheinen und den Schmerz geringer. Das Gewebe entspannt sich, der Druck des Babys wird weniger schmerzhaft.

Entspannungstechniken: Massagen und Yoga-Übungen lassen den Schmerz weniger intensiv erscheinen.

TENS-Gerät: Über vier Elektroden werden elektrische Impulse in die Schmerzleitung zwischen Gehirn, Muttermund und Uterus geleitet und sollen körpereigene Endorphine ausschütten helfen. Nicht jede Klinik bietet diese Form der modernen Schmerzlinderung an.

Periduralanästhesie: Die Gebärende bekommt ein Schmerzmittel in das Rückenmark gespritzt. Schmerzen werden weniger stark wahrgenommen, der Druck in den Wehen ist aber spürbar. Die Betäubung ist in unterschiedlichen Dosen möglich.

Vier Stadien der natürlichen Geburt

In der Eröffnungsphase treten die ersten Wehen auf, sie kommen im Abstand von zwanzig bis dreißig Minuten. Die Schwangere ist meist noch entspannt und kann in aller Ruhe ihre Tasche kontrollieren und die Hebamme vorwarnen. Die Fahrt in die Klinik ist – natürlich abhängig von der Entfernung – noch nicht nötig, die Phase kann bis zu 14 Stunden dauern. Wenn die Fruchtblase geplatzt ist und keine Wehen auftreten oder wenn sich grünes Fruchtwasser zeigt, muss umgehend ins Krankenhaus gefahren werden. Die Eröffnungsphase verkürzt sich mit jeder weiteren Geburt. Nun folgt die Übergangsphase, die recht kurz aber heftig ist. Der Muttermund ist gegen Ende der Übergangsphase zwischen acht und zehn Zentimeter weit eröffnet. Die dritte Phase der Geburt ist die Austreibungsphase. Sie ist sehr anstrengend, denn hierbei wird das Baby mit jeder Wehe weiter nach draußen geschoben. Durch den Druck des Babys auf den Enddarm wird bei der Gebärenden der Pressdrang ausgelöst. Die Presswehen dauern zwischen 60 und 90 Sekunden, in der Endphase sind zwischen den Wehen meist ein bis zwei Minuten Pause. Allerdings können die Pausen auch unregelmäßig sein, dafür die einzelnen Presswehen in geringer Anzahl auftreten. Verspüren die Frauen den Drang, zu pressen, sollten sie diesem nachgeben. Du unterstützt damit aktiv den Geburtsvorgang, was als Erleichterung empfunden wird. Die letzte Phase der Geburt ist die Nachgeburtsphase, bei der das Baby schon geboren ist. Hierbei werden mit kurzen Nachwehen die Eihäute sowie die Plazenta ausgetrieben. Nachwehen sind mit jeder weiteren Geburt deutlich schmerzhafter. Wichtig: Die Hebamme muss kontrollieren, ob die gesamte Plazenta ausgetrieben wurde, Reste können zu Infektionen und dem gefürchteten Kindbettfieber führen.

Zusammenfassung zur 40. Schwangerschaftswoche (40. SSW)

Mit der 40. SSW ist die Schwangerschaft in vielen Fällen beendet, denn am Ende dieser Schwangerschaftswoche liegt der errechnete Geburtstermin. An diesen halten sich nur wenige Kinder, viele kommen schon früher oder auch einige Tage später zur Welt. Das Baby hat in der Gebärmutter kaum noch Platz und ist außerdem voll entwickelt. Für die Mutter steht ab dem Überschreiten der 40. SSW jeden zweiten Tag eine Untersuchung beim Arzt mit Ultraschall und CTG an.

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