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Schwangerschaft – Gesundheit, Risiken & Prävention

Für viele geht mit einer Schwangerschaft ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung. Der Wunsch von einem Paar zu einer Familie zu werden, das eigene Leben mit neuem Leben zu bereichern. Mit der Entscheidung ein Kind in die Welt zu setzen, erklären sich die Eltern jedoch nicht einfach nur bereit dieses Leben zu erschaffen, sondern ihm für sein späteres Leben auch die besten Voraussetzungen zu bieten. Denn nicht erst mit der Geburt beginnt für die Eltern die Verantwortung für diesen anderen Menschen. Schon lange bevor ein Kind geboren ist, haben sie enormen Einfluss auf die spätere Gesundheit ihres Babys, teils sogar schon lange vor dem allerersten Schritt zum späteren Leben, der eigentlichen Schwangerschaft.

Um Ihrem Kind von Anfang an die besten Chancen auf ein gesundes und glückliches Leben zu ermöglichen, können Sie als Eltern sehr viel tun. Von der idealen Vorbereitung auf die Schwangerschaft, über eine für Mutter und Kind gesunde Lebensweise bis hin zur besten Versorgung des Kindes nach der Geburt. Dafür ist es wichtig über potentielle Risiken Bescheid zu wissen und sich um die Prävention dieser zu kümmern.

Risiken in der Schwangerschaft

Infektionserkrankungen während der Schwangerschaft

Auf Alkohol und Zigaretten während der Schwangerschaft zu verzichten ist für die meisten Frauen selbstverständlich. Während diese Themen glücklicherweise starke Verbreitung finden, gibt es auch Gefahren für das Ungeborene, die für werdende Mütter unsichtbar sind.

In der Schwangerschaft müssen sich Frauen auch vor Erkrankungen schützen, die außerhalb der Schwangerschaft möglicherweise völlig harmlos verlaufen würden. Teilweise lässt sich die Gefahr dieser Erkrankungen durch eine einfache Schutzimpfung vor der Schwangerschaft eindämmen.
Wichtige Impfungen vor der Schwangerschaft:

  • Röteln/ Ringelröteln
  • Windpocken
  • Masern
  • Mumps
  • Hepatitis

 

Liegen bei Schwangerschaftsbeginn keine Schutzimpfungen vor, so sollten sich schwangere Frauen von erkrankten Personen unbedingt fernhalten. In vielen Berufen, insbesondere in Krippen, Kindergärten oder Arztpraxen gilt deshalb automatisch Berufsverbot.

Besondere Vorsicht bei Infektionskrankheiten ohne mögliche Impfung

Manchen Infektionskrankheiten, wie dem geläufigen Herpes, Toxoplasmose oder Zytomegalie lässt sich nicht durch eine Schutzimpfung vorbeugen.

Während einer Schwangerschaft können sich werdende Mütter aber auf Antikörper zu den Erkrankungen testen lassen. Haben sie die Erkrankung bisher noch nicht durchlaufen und sind somit negativ auf Antikörper getestet, kann eine Ansteckung während der Schwangerschaft beispielsweise starke Fehlbildungen am Kind verursachen. Um sich bei einem negativen Nachweis zu schützen, sind besondere Vorsichts- oder Hygienemaßnahmen erforderlich um eine Ansteckung zu verhindern.

Keine Antikörper vorhanden Vorsichtsmaßnahme
Toxoplasmose
  • Kein Verzehr von rohem Fleisch oder Rohmilchprodukten, besondere Vorsicht auch bei der Verarbeitung dieser Produkte
  • Besondere Vorsicht beim Umgang mit Katzen, da diese Überträger der Toxoplasmose sein können
Zytomegalie (CMV)
  • Sie wird von Mensch zu Mensch über Körperflüssigkeiten wie Urin, Speichel oder Tränenflüssigkeit übertragen
  • Eltern kleiner Kinder sollten deshalb beim Wickeln besonders auf Körperhygiene achten

Allergien

Auch auf spätere Allergien der eigenen Kinder haben Eltern Einfluss. Zwar hängt die Neigung zu Allergien sehr stark vom Erbgut ab, doch auch andere Einflüsse können sich darauf auswirken, ob und wie stark allergische Reaktionen auftreten.

Grundsätzlich liegt die Wahrscheinlichkeit einer möglichen Allergie ohne familiäre Vorbelastungen bei 5 bis 15 Prozent.

Umweltfaktoren

Zu den äußeren Einflüssen, die man für diverse Allergien als Ursache heranziehen kann, zählen auch die sogenannten Umweltfaktoren. Damit gemeint sind alle Umstände und Gegebenheiten im Leben eines Kindes.

Mögliche spätere Allergieauslöser können hier beispielsweise sein:

  • Sehr früher Kontakt mit typischen Allergieauslösern (starker Pollenflug, Verwendung von Weichspülern, etc.)
  • Zu frühes Zufüttern
  • Übertriebene Hygiene und damit mangelnde Stimulation des Immunsystems
  • Tabakrauch (auch durch die passive Aufnahme)
  • Kaiserschnitt

 

Viele dieser Faktoren tragen schon in der Schwangerschaft zu einem erhöhten Allergierisiko bei und sollten deshalb auch schon vor der Geburt des Kindes Beachtung finden. Auch die Entscheidung zu einem Wunschkaiserschnitt sollte möglicherweise überdacht werden, da laut der 2014 publizierten S3-Leitlinie „Allergieprävention“ von einem deutlich erhöhten Allergierisiko auch bei mittels Kaiserschnitt geborenen Kindern ausgegangen wird.

Allergieprävention beispielsweise durch:

  • Vollstillen in den ersten fünf Monaten, danach Teilstillen
  • Die Gabe von HA-Nahrung bei familiärer Vorbelastung
  • Einführung der Beikost erst ab dem 6. Lebensmonat
  • Abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung von Mutter und Kind (hierzu finden Eltern zahlreiche hilfreiche Informationen in unserem Ratgeber zum Thema „Ernährung“)

 

Stillen gilt als die ultimative Waffe gegen zahlreiche Erkrankungen in den ersten Lebensmonaten, da das Kind mit der Muttermilch Vitamine, Proteine, Fette und vor allem Antikörper gegen die verschiedenen Infektionen erhält. In der Muttermilch enthalten sind außerdem lebende Zellen, die Viren und Bakterien bereits bekämpfen, bevor sie Schaden im Körper des Babys anrichten können. Zubereitungsfehler sind praktisch unmöglich: Die Muttermilch ist ab dem ersten Lebenstag perfekt auf die Bedürfnisse des Neugeborenen abgestimmt.

Bezüglich einer möglichen Haustierhaltung streiten sich die Experten. Während man lange geraten hat, Tiere und Kinder nicht zu früh aneinander zu gewöhnen, kommt man heute zu dem Schluss, dass beispielsweise Hunde- und Katzenhaare keinesfalls Allergien auslösen. Ganz im Gegenteil: Bei Babys, die früh mit Tieren in Kontakt kamen, konnte man häufig eher eine Senkung des Allergierisikos feststellen.

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen und aktiven Versuche das Kind vor Allergien zu schützen, lassen sie sich auch bei optimalen Umwelteinflüssen nicht immer vermeiden.

Medikamente

Mit Eintritt einer Schwangerschaft übernehmen werdende Mütter die Verantwortung für die Gesundheit zweier Menschen. Das bedeutet: Alles was zum Erhalt und zur Besserung oder zum Nachteil der eigenen Gesundheit getan wird, wirkt sich automatisch auch auf das Baby aus. Doch Vorsicht: Nicht alles was dem Körper der werdenden Mutter gut tut, ist automatisch auch gut für das Baby. Zahlreiche scheinbar harmlose Medikamente können auf den sich noch entwickelnden Fötus fatale Auswirkungen haben.

Komplett ohne Medikamente schaffen es nur sehr wenige Frauen durch die Schwangerschaft, die doch ab und zu unangenehme Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Sodbrennen oder starke Schlafstörungen mit sich bringt. Mit der richtigen Auswahl der Medikamente, im besten Fall gemeinsam mit dem behandelnden Arzt oder der Hebamme, können Schwangere jedoch guten Gewissens etwas gegen starke Schwangerschaftsbeschwerden oder andere Erkrankungen tun, sofern dies nötig wird. Glücklicherweise gibt es mittlerweile auch viele pflanzliche Medikamente, Tees und Heilmethoden, die gegen die üblichen Schwangerschaftsbeschwerden helfen.

Nahrungsergänzungsmittel in der Schwangerschaft

Viele schwangere Frauen möchten und sollten auch etwas für den Erhalt ihrer Gesundheit und der des Babys tun. Gerade in dieser besonderen Zeit wird der Körper der werdenden Mutter extrem beansprucht, da er nun zwei Organismen versorgen muss. Nahrungsergänzungsmittel können helfen den eigenen Körper und den des Kindes ausreichend mit essentiellen Nährstoffen zu versorgen. Denn nicht immer genügt allein eine ausgewogene Ernährung, um den individuellen Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen zu decken.

Schwangere können durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln Mangelerscheinungen vorbeugen, sollten diese aber wie Medikamente nur in Absprache mit ihrem Frauenarzt oder der Hebamme nehmen! Zudem sollten eingenommene Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel stets dokumentiert werden, um bei Auftreten von Schwangerschaftskomplikationen oder plötzlichen Beschwerden sicherzustellen, dass helfende Ärzte ihre Behandlung optimal ausrichten können.

Schwangerschaft ab 35

Ob nun aufgrund der eigenen Karriere oder der besonderen Lebensumstände, einem fehlenden Partner oder schlichtweg einem langen Weg zum Wunschkind – nicht immer erleben Frauen ihre Schwangerschaft im rein biologisch gesehen optimalen Alter. Denn wenngleich die Gründe für spätere Schwangerschaften in der heutigen Zeit oftmals im Wunsch nach dem perfekten Zeitpunkt, einem finanziellen Polster und einer langfristigen, stabilen Partnerschaft gründen, biologisch gesehen ist eine späte Schwangerschaft nicht die ideale Voraussetzung für die Gesundheit von Mutter und Kind, da beispielsweise die Risiken für genetisch bedingte Fehlbildungen äquivalent mit dem Alter der Schwangeren steigen.

Ältere Schwangere leiden häufiger an:

  • Bluthochdruck und Thrombosen
  • Schwangerschaftsdiabetes und Praeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung)
  • Neigung zu Wucherungen in der Gebärmutter
  • Erhöhtes Risiko für Früh- und Fehlgeburten

 

Zusätzliche Leistungen der Krankenkasse bei einer Schwangerschaft über 35

  • Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese)
  • Gewebeuntersuchung des Mutterkuchens (Chorionzottenbiopsie)

 

Eine späte Schwangerschaft bedeutet nicht automatisch eine erschwerte Schwangerschaft mit besonders vielen Begleiterscheinungen oder gar die Garantie für ein Kind mit Down-Syndrom oder anderen Erkrankungen.

Spätgebärende Frauen sind dank ihres Alters und der größeren Lebenserfahrung häufig besonders verantwortungsbewusst in der Schwangerschaft. Sie ernähren sich im Schnitt gesünder, klagen weniger über normale Begleiterscheinungen wie Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen. Auch Angstgefühle kommen bei älteren Schwangeren seltener vor. Sie erleben ihre Schwangerschaft hingegen häufig weit ausgeglichener, was sich durchaus positiv auf die Gesundheit von Mutter und Kind auswirken kann.

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