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Spielgeräte für den Garten

Kinder jeden Alters wollen und sollen viel draußen spielen. Kinderärzte empfehlen Eltern, ihre Kinder täglich ein bis zwei Stunden im Freien spielen zu lassen – und das bei jedem Wetter. Die Bewegung an der frischen Luft

  1. stärkt das Immunsystem,
  2. trainiert Muskeln und das Herz-Kreislaufsystem,
  3. festigt Knochen und Gelenke,
  4. sorgt für einen gesunden Appetit und
  5. ermöglicht Kindern einen erholsamen Schlaf.

 

Kinder, die viel draußen toben, sind weniger krank und ausgeglichener. Beim Laufen, Klettern, Balancieren und Springen lernen Kinder ihren Körper kennen: Sie schulen ihre Wahrnehmung und trainieren ihre motorischen Fähigkeiten auf spielerische Art und Weise.
Nicht zuletzt fördert das Spielen im Freien die sozialen Kompetenzen Ihres Kindes, denn draußen bleibt es in der Regel nicht lang allein: Kinder knüpfen im Spiel Beziehungen, lernen Konflikte auszutragen, sich anzupassen und Kompromisse zu finden.

Sobald Kinder anfangen zu krabbeln, ist die Zeit gekommen, den Garten kindgerecht zu gestalten und Spielgeräte aufzustellen. Doch bevor Sie sich für diese entscheiden, sollten Sie Ihren Garten auf mögliche Gefahren hin prüfen. Dabei hilft Ihnen die folgende Checkliste:

Checkliste „Kindersicherer Garten“

  • Befinden sich im Garten giftige Pflanzen?
    Zu den giftigsten Gartenpflanzen zählen u. a. Eisenhut, Rizinus, Bilsenkraut, Engelstrompete, Eibe, Goldregen, Tollkirsche und Pfaffenhütchen. Diese Pflanzen gehören nicht in einen Familiengarten.
  • Gibt es eine kindersichere Einfriedung des Gartens?
    Sind Tür und Tor fest verschlossen, damit das Kind den Garten nicht unbemerkt verlassen kann? Haben Zaun oder Hecke Löcher?
  • Sind Gartenteiche und Schwimmbecken mit einer Umzäunung versehen?
    Auch flache Gewässer können für kleine Kinder lebensbedrohlich sein.
  • Verfügen Regentonnen und andere mit Wasser gefüllte Behälter über einen Deckel?
  • Sind Gartengeräte, vor allem elektrische, für Kinder unzugänglich?
    An Heckenscheren, Rasenmähern oder Sägen können sich Kinder lebensgefährlich verletzen.
  • Werden Mittel zum Pflanzenschutz und zur Schädlingsbekämpfung sowie Farben oder Benzin sicher unter Verschluss gehalten?
  • Verfügen alle Außensteckdosen über Kindersicherungen?
  • Gibt es Treppen?
    Verfügen diese über ein entsprechendes Treppengitter? Gibt es noch andere Stolperfallen?

Sandkiste, Schaukel, Rutsche – das sind die Klassiker der Spielgeräte für den Garten und die stehen bei Kindern seit Jahrzehnten hoch im Kurs. Doch auch innovativere Spielgeräte wie Trampoline oder Balancierseile machen aus Ihrem Garten ein echtes Kinderparadies. Für alle Spielgeräte gilt: Kaufen Sie ausschließlich Spielgeräte, die vom TÜV zugelassen sind und über das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit verfügen. Im Folgenden stellen wir Ihnen die beliebtesten Spielgeräte für den Garten vor.

Für Buddler und Burgenbauer – der Sandkasten

Die Sand- oder Buddelkiste ist für Eltern mit kleinen Kindern ein Muss: Schon ab dem Krabbelalter können kleine Entdecker den Sand durch ihre Finger rieseln lassen und Förmchen füllen. Die meisten Kindergartenkinder backen und bauen für ihr Leben gerne im Sand, vor allem mit einem Eimer voll Wasser. Im Grundschulalter verlieren die meisten dann langsam das Interesse an diesem Spielgerät.

Wer seinem Kind den Strand vor die Haustür holen möchte, kann sich entweder im Baumarkt nach den geeigneten Materialien zum Bau einer Sandkiste umsehen oder einen fertigen Sandkasten kaufen. Letztere gibt es in vielen unterschiedlichen Varianten; den Sand müssen Sie aber stets extra besorgen – genauso wie das Sandspielzeug.

Fünf Tipps zum Kauf eines Sandkastens

  1. Das Material:
    Es gibt Sandkästen aus Holz und aus Kunststoff. Viele Eltern bevorzugen den natürlichen Rohstoff, allerdings verwittert Holz schneller. Holzkästen müssen Sie deshalb imprägnieren. Außerdem sollten sie abgeschliffen werden, damit sich Kinder keine Splitter holen. Sandkästen aus Kunststoff sind pflegeleichter.
  2. Deckel oder Plane:
    Sandkästen sollten unbedingt über einen Deckel oder eine Abdeckplane verfügen, da Katzen das Spielgerät gerne als Toilette benutzen.
  3. Die Größe:
    Viele Eltern neigen dazu, einen kleinen Sandkasten zu kaufen, der nicht so viel Platz im Garten einnimmt. Bedenken Sie jedoch, dass Kinder gerne zu mehreren im Sand spielen. Die Kiste sollte deshalb mindestens 1 x 1 m groß sein.
  4. Der Sand:
    Sand für den Sandkasten sollte sauber sein und eine Körnung zwischen 0,5 und 2 mm haben. Auf der sicheren Seite sind Sie mit speziellem TÜV-geprüften Spielsand. Käfer, Ameisen, Kot – kein Sandkasten bleibt auf Dauer sauber. Deshalb sollten Sie den Sand regelmäßig austauschen, mindestens einmal im Jahr.
  5. Dach oder Sonnensegel:
    Damit Ihr Kind nicht in der prallen Sonne sitzt, ist ein Dach oder Sonnensegel für den Sandkasten empfehlenswert. Sie können den Kasten natürlich auch an einem schattigen Platz im Garten aufstellen, dann besteht allerdings die Gefahr, dass der Sand stets feucht bleibt.

Für alle, die hoch hinaus wollen - Schaukeln und Trampoline

Die Schaukel

Die Schaukel ist der Klassiker unter den Spielgeräten und bietet gleich mehrere Vorteile:

  1. Fast alle Kinder schaukeln gerne.
  2. Schaukeln sind nicht teuer.
  3. Schaukeln lassen sich in vielen Gärten einfach an einem Baum, Balken oder Haken aufhängen.

 

Sobald Kinder sitzen können, können sie auch schaukeln. Für die Kleinsten eignen sich sogenannte Spielgeräte wie Baby- oder Gitterschaukeln, bei denen der Schaukelsitz von allen Seiten gesichert ist, damit das Kind weder herausfallen noch herausrutschen kann. Ab dem Kindergartenalter können Kinder dann auf einer „normalen“ Schaukel mit Brett sitzen. Haben Sie keine Gelegenheit zum Aufhängen, können Sie ein Schaukelgerüst kaufen, das allerdings sicher im Boden verankert werden muss. Renommierte Hersteller für Spielgeräte wie Kettler bieten Ihnen eine große Auswahl an Schaukelgerüsten mit einer oder mehreren Schaukeln an. Für Schulkinder und kleine Akrobaten eignen sich auch Trapeze, Tellerschaukeln, Strickleitern oder Ringe, die sich meist an den gleichen Haken wie eine Schaukel befestigen lassen.

Das Trampolin

Das Trampolin gehört mittlerweile zu den beliebtesten Spielgeräten im Garten. Es eignet sich für Kinder ab einem Alter von 3-4 Jahren. Trampoline brauchen eine Hüpffläche mit einem Durchmesser von mindestens 3 Metern, denn nur dann können 2-3 Kinder sicher gleichzeitig nebeneinander hüpfen. Kleinere Modelle sollten sicherheitshalber nur abwechselnd bespielt werden. Achten Sie beim Kauf eines Trampolins unbedingt auf Qualität: Eine gute Federung ist die Voraussetzung für Spaß, eine hochwertiges Sicherheitsnetz Voraussetzung für Sicherheit. Von einem Trampolin ohne Sicherheitsnetz ist bei Kindern generell abzuraten. Für ein gutes Trampolin zahlt man ab 100 Euro aufwärts – der Hüpfspaß ist also nicht ganz günstig.

Vier Regeln fürs Trampolinspringen

  1. Nie ohne Sicherheitsnetz springen
  2. Das Sicherheitsnetz regelmäßig auf Mängel überprüfen.
  3. Nie ohne Aufsicht springen.
  4. Nur Kinder von ähnlicher Größe und ähnlichem Gewicht sollten gemeinsam springen.

 

Für Kletteraffen – Klettergerüste

Spielgeräte, von denen Kinder lange etwas haben, sind Klettergerüste. Die Anschaffung eines Gerüstes mit Rutsche, Kletterwand oder Spielturm ist zwar finanziell aufwendiger – die Preise für solche Spielgeräte liegen in der Regel zwischen 200 und 1000 Euro – doch es lohnt sich! Allerdings müssen Sie damit rechnen, dass Ihr Garten sich mit so einem Spielgerät schnell zum Anziehungspunkt für Kinder aus der Nachbarschaft entwickeln wird.

Klettergerüste sind entweder aus Stahl oder aus Holz und müssen fest im Boden verankert werden, damit sie auch bei hoher Belastung stabil stehen. Sie werden in den Boden einbetoniert oder mit sogenannten Bodenhülsen in die Erde geschraubt.

Beim Kauf eines Klettergerüstes empfiehlt es sich, auf bekannte Hersteller wie beispielsweise Kettler, Winnetoo, Wickey, oder Jungle Gym zu setzen: Diese Hersteller verwenden hochwertige Materialien und bieten z. T. auch Erweiterungsmodule für das jeweilige Spielgerät an. Das ist ein wichtiger Punkt, denn Kinder wachsen und ihre Ansprüche an ein Klettergerüst verändern sich. Achten Sie beim Aufstellen des Gerüstes unbedingt auf einen weichen Untergrund, denn Stürze sind unvermeidbar. Am besten steht so ein Spielgerät auf einer Schicht Sand oder Rindenmulch. Rasen eignet sich nicht als Untergrund nur bedingt, da die Erde Stürze nicht ausreichend abfedert und sich das Gras schnell abnutzt. Möchten Sie das Klettergerüst auf Beton oder Asphalt aufstellen, sollten Sie den Untergrund mit Fallschutzmatten aus Kunststoff auslegen.

Für kleine Rennfahrerinnen und Rennfahrer - Kinderfahrzeuge

Alles, was Räder hat, fasziniert Kinder. Ob Dreirad, Roller, Laufrad oder Fahrrad – das Fahren auf Rollen macht nicht nur viel Spaß, sondern fördert auch wichtige motorische Fähigkeiten wie die Koordination, das Gleichgewicht und die Wahrnehmung. Während es Kindern meist nicht schnell genug gehen kann, macht es Eltern oft Angst, ihre kleinen Kinder auf einem Roller oder Laufrad über den Asphalt flitzen zu sehen. Doch: Früh übt sich, wer ein Meister werden will. Kinder, die früh mit dem Roller oder Laufrad fahren beginnen, lernen leichter und sicherer Fahrrad fahren. Gärten eignen sich natürlich nur bedingt zum Fahren. Besser geeignet sind Höfe, verkehrsberuhigte Spielstraßen, Parks mit Wegen oder wenig frequentierte Parkplätze. Die folgende Tabelle hilft Ihnen bei der Wahl eines altersgerechten Kinderfahrzeugs.

Für Wasserratten – Planschbecken und Wassermuscheln

In den Sommermonaten sind ein Planschbecken oder eine Wassermuschel Highlights für den Garten. Das Planschen und Spritzen im Wasser ist einfach ein riesengroßes Vergnügen für kleine und große Wasserratten. Allerdings sollten Sie Kleinkinder niemals unbeaufsichtigt im Wasser spielen lassen, denn Kinder bis zu einem Alter von 15 Monaten können auch in wenige Zentimeter hohem Wasser ertrinken. Planschbecken gibt es im Sommer an jeder Ecke zu kaufen, doch Vorsicht, die aufblasbaren Minipools fallen bei Tests von Verbraucherschutzorganisationen immer wieder durch ihren hohen Schadstoffanteil auf. Es sind vor allem die gesundheitsbedenklichen Weichmacher, die in diesen Spielgeräten in hohem Anteil enthalten sind. Informieren Sie sich deshalb vor dem Kauf z. B. bei Ökotest über die unterschiedlichen Hersteller und ihre Produkte. Während Planschbecken aufblasbar sind und somit auch schnell wieder eingepackt werden können, sind Wassermuscheln aus Hartplastik. Der Vorteil von Wassermuscheln ist, dass Sie diese mit Sand befüllen und als kleine Sandkiste nutzen können.

Tipps für sauberes Wasser

  1. Wechseln Sie das Wasser bei Hitze täglich, damit Keime keine Chance haben.
  2. Nach dem Ausleeren empfiehlt es sich, das Becken mit einem Lappen auszuwischen, damit sich keine Algen bilden.
  3. Decken Sie das Planschbecken nach jeder Benutzung mit einer Plane ab.

Planschbecken, Klettergerüst, Schaukel oder Trampolin – ein Garten mit Spielgeräten ist zu jeder Jahreszeit ein Ort, an dem Kinder sich austoben können. Denn es gibt bekanntlich kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung!

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