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5.-8. Schwangerschaftswoche (5.-8. SSW)

Menschliche Züge sind erkennbar

Dein Baby ist nun etwa 1,6 cm gross und 1 g schwer

5. – 8. Schwangerschaftswoche (SSW): Entwicklung zum kleinen Menschlein

In jeder der folgenden Wochen – also in der 5., 6., 7. und 8. Schwangerschaftswoche (SSW) entwickelt sich das Baby sehr schnell weiter. Wenn der zweite Schwangerschaftsmonat zu Ende geht, wird sich bereits das Gesicht des Babys erkennen lassen. Außerdem wird es zum Ende der 8. Woche rund 1,6 cm lang sein und sich wild bewegen können. Ein Gramm ist das Baby in der 8. SSW leicht! Außerdem sind die Organanlagen vollständig ausgebildet.

5. SSW: Die Organe wachsen

Die fünfte Schwangerschaftswoche (SSW) steht im Zeichen der Formveränderung: Das Zellhäufchen bildet nun eine eher längliche Form und misst rund zwei Millimeter. Die Organanlagen bilden sich aus und das Herz des Kleinen beginnt zu schlagen. Dieses kann ungefähr doppelt so schnell wie das Herz der Mutter schlagen. Die Proportionen stimmen noch nicht und das Herz wirkt extrem groß. Außerdem bilden sich Nieren, Leber und Neuralrohr – aus Letzterem wachsen später Gehirn und Rückenmark. Der Arzt wird später nach dem Neuralrohrdefekt schauen, der sich in der verdickten Nackenfalte zeigt und Aufschluss auf eine Behinderung des Kindes geben kann. Doch bis dahin vergeht noch einige Zeit. Der Embryo schwimmt in der 5. SSW im Fruchtwasser und ist hier gut gegen äußere Einflüsse geschützt. Das Ultraschallbild zeigt einen kleinen schwarzen Fleck: Das sind Embryo und Dottersack. Nur mit sehr viel Glück lässt sich der Herzschlag per Ultraschall in dieser SSW schon darstellen, meist ist das erst in der 6. SSW der Fall – daher sollte der Arzttermin zur Bestätigung der Schwangerschaft auch erst in der folgenden SSW stattfinden. Ein Schwangerschaftstest zeigt jetzt bei Überschreiten des üblichen Periodezeitpunkts eine Schwangerschaft recht zuverlässig an (teilweise sogar mit Angabe der aktuellen SSW!), weil das hCG im Körper der werdenden Mutter ansteigt. Erste Schwangerschaftsprobleme durch Übelkeit und Schwindel bei Belastung können sich zeigen. Auch die Brüste beginnen zu spannen, ein Ziehen im Unterleib ist zu spüren. Das wird oft mit der beginnenden Periode verwechselt und ist doch Anzeichen für ein so unendlich schönes Ereignis. Das Ziehen kommt vielmehr von den Mutterbändern, die schon bald eine kleine Kugel halten müssen. In der 5. SSW ist das Baby noch sehr empfindlich gegen negative Einflüsse: Medikamente, Alkohol und Nikotin können es derart schädigen, dass es nicht lebensfähig ist.

6. SSW: Knochen und Schwänzchen

In der 6. SSW bekommt der Embryo das erste Mal Nährstoffe und Sauerstoff über die Plazenta zugeführt, der Dottersack wird allmählich ersetzt. Dennoch wird er in den nächsten Wochen noch funktionieren und viele Stoffwechselvorgänge unterstützen. Der Embryo ist nun rund vier Millimeter lang. Hals und Kopf sind bereits zu erkennen, auch die Augen, Ohren und das Gehirn sind angelegt. Das Baby wächst in dieser SSW am Kopfteil zuerst, daher scheint es, als wäre der Kopf überdimensional groß und der Körper viel zu klein. Das alles relativiert sich in der kommenden Zeit. In der 6. SSW entsteht der Rückenstrang, aus dem sich später die Wirbelsäule bildet. Noch sind die Beine eher flügelartig angelegt und der Rückenstrang erscheint als kleines Schwänzchen. Natürlich wird das Baby nicht mit einem Schwanz geboren, schon in den nächsten Tagen bildet sich dieses zurück. Die 6. SSW ist überdies für die Herausbildung des Skeletts sehr wichtig, es bilden sich die Ansätze für die Brustwirbel, Rippen, Arme und Beine. Alles wirkt noch eher knospenartig und aus diesen Knospen erwachsen die Knochen sowie die anfangs eher einem Paddel ähnelnden Arme und Füße. Die werdende Mutter kommt nun in der 6. SSW in den zweifelhaften Genuss der Schwangerschaftshormone. Das hCG vervielfacht sich ständig, damit werden weitere Eisprünge verhindert und die Schwangerschaft gesichert. Östrogene werden in dieser SSW vermehrt produziert und sorgen dafür, dass der Körper später Muttermilch produzieren kann. Auch das Progesteron nimmt in der sechsten Schwangerschaftswoche (SSW) seine Arbeit auf und sorgt für eine entspannte Muskulatur der Gebärmutter. Das Baby wird damit nicht als Fremdkörper abgestoßen. Das Zusammenwirken der Hormone ist für den Erhalt der Schwangerschaft unerlässlich und ein kleines Wunder der Natur. In der 6. SSW kann der Gynäkologe feststellen, dass der Muttermund weicher als zuvor ist, dass der Gebärmutterhals in seiner Beweglichkeit und Festigkeit eingeschränkt ist.

7. SSW: Rasches Wachstum des Embryos

Der Arzt wird ab der 7. SSW die Größe des werdenden Kindes mit der Scheitel-Steiß-Länge angeben, diese beträgt nun etwa fünf Millimeter. Von jetzt an geht das Wachstum rasend schnell voran und täglich wird der Embryo um rund einen Millimeter wachsen. Außerdem bewegt sich das Kleine ab dieser SSW eigenständig, wobei die Bewegungen noch eher unkontrollierten Zuckungen ähneln. Doch schon bald werden die Bewegungen besser koordiniert und Ihr Baby wird bis fast zum Ende der Schwangerschaft ein intensives Bewegungstraining aufnehmen und verfolgen. Das kleine Herz ist in der siebten SSW sehr aktiv und schlägt etwa 150 Mal pro Minute. Blut und Sauerstoff werden so durch den kleinen Körper gepumpt und erreichen alle Organe. In der 7. SSW bilden sich Augen, Nasenlöcher und Gehirnanlagen weiter aus und sind nun bereits auf dem Ultraschall erkennbar. Das Nervensystem des Embryos wächst in der 7. SSW ebenfalls weiter, auch wenn es noch nicht wie ein fertig ausgebildetes System reagieren kann. Zwischen Herzsack und Öffnung des Mundes bildet sich etwas, das ein wenig an die Kiemen eines Fisches erinnert. Es handelt sich dabei aber um Ausbildungen, aus denen das Gesicht, der Hals und der Unterkiefer entstehen. Bei der werdenden Mutter stellt sich ab der 7. SSW häufig und schnell ein gewisses Gefühl der Müdigkeit ein. Dafür sorgt das Progesteron, denn die Schwangere soll sich doch ein wenig schonen und der Entwicklung des Embryos Zeit und Raum geben. Gleichzeitig stellen sich aber in der siebten SSW Schwierigkeiten beim Schlafen ein, denn das Ziehen der Mutterbänder ist teilweise recht unangenehm und auch erste Heißhungerattacken können den nächtlichen Schlaf rauben. Kreislaufprobleme stellen sich ein, welche durch das wachsende Blutvolumen bedingt sind. Ein zu niedriger oder erhöhter Blutdruck kann auftreten, was Schwindel und Übelkeit noch einmal verstärken kann.

8. SSW: Als Mensch erkennbar

Zumindest ein Laie konnte vor der achten SSW noch nicht richtig erkennen, ob es sich tatsächlich um einen Menschen handelt oder nicht, wenn der kleine Embryo betrachtet wurde. Daran gibt es nun auch für den Nicht-Fachmann keinen Zweifel mehr! Der kleine Mensch misst schon zwischen 1,2 und 1,5 Zentimeter und zeigt bei einem Ultraschall seine menschlichen Züge. Die Ansätze von Fingern und Zehen sind zu sehen, der Schädel besteht aus Knorpeln. Dieser ist aber noch transparent, sodass sogar die Gehirnanlagen erkennbar werden. Hier sind einzelne Blasen zu sehen, die sich bald schon zu den einzelnen Gehirnregionen weiterentwickeln werden. In der 8. Schwangerschaftswoche (SSW) zeigen sich zudem die Anlagen für Lippen und Zunge sowie für die Augen. Knorpel verknöchern langsam und Ellenbogen sowie die Knie bilden sich heraus. Arme und Beine können schon ein wenig bewegt werden. Nieren und Magen arbeiten, das Baby kann sogar schon seinen Kopf heben! Ein tolles Gefühl, wenn dies auf dem Ultraschall sichtbar wird. Die Mama weiß nun endgültig, dass sie eine solche werden wird und dass hier ein neues Leben entsteht. Das Schöne: Mit jeder weiteren Woche wird die Schwangerschaft sicherer, wobei allgemein davon ausgegangen wird, dass erst nach Ablauf der 12. Schwangerschaftswoche von einer sicheren Schwangerschaft gesprochen werden kann. Noch in der 8. SSW kann es aufgrund von Fehlbildungen zu einer Abstoßung kommen, die hier aber schon als Fehlgeburt bezeichnet wird. Treten in dieser Phase Blutungen auf, können diese in der Regel nicht verhindert werden. Die Natur greift nicht selten selbst ein und beendet das kleine Leben wieder, sollte es unter starken Fehlbildungen oder Behinderungen leiden, die es eventuell ohnehin nicht lebensfähig werden lassen. Viele Schwangere bekommen die Schwangerschaft nun überdeutlich zu spüren: Müdigkeit, Übelkeit (vor allem am Morgen) und Kurzatmigkeit stellen sich ein. Letztere wird natürlich noch nicht durch den Bauch und den Druck auf die inneren Organe verursacht, sondern vom steigenden Blutvolumen und dem nun kräftig arbeitenden Herz. Außerdem braucht das Kleine ebenfalls Sauerstoff und „atmet“ diesen weg. In der 8. SSW zeigen sich zudem häufig psychische Probleme, viele werdende Mütter sind nun dichter am Wasser gebaut, brechen scheinbar grundlos in Tränen aus oder haben mit Gefühlsschwankungen zu kämpfen. Das belastet nicht nur sie selbst, sondern auch das Umfeld der Schwangeren. Gute Nerven bei allen Beteiligten sind jetzt gefragt!

Deutliche Anzeichen der Schwangerschaft

Das deutlichste Anzeichen der Schwangerschaft dürfte die ausbleibende Regelblutung sein. Doch einige Schwangere haben noch eine geringe Periode und sind daher unsicher: Bin ich schwanger oder nicht? Dann hilft nur der Schwangerschaftstest, der am besten am Morgen durchgeführt wird. Dann ist die Hormonkonzentration im Urin am höchsten, das Testergebnis am sichersten. Wem das nicht reicht, der sollte schnellstmöglich einen Termin beim Frauenarzt machen. Der Gynäkologe wird die Schwangerschaft per Ultraschall und gegebenenfalls per Bluttest bestätigen. Vor allem diejenigen, die bereits eines oder mehrere Kinder zur Welt gebracht haben, wissen die ersten Anzeichen richtig zu deuten:

  • dunklere Warzenhöfe
  • Ziehen in der Brust
  • Ziehen im Unterleib
  • evtl. Schmierblutungen
  • Übelkeit (vor allem morgens, teilweise aber auch den ganzen Tag über)
  • Schwindel bei Anstrengung
  • Kurzatmigkeit
  • Gefühlsschwankungen
  • beschleunigter Herzschlag
  • Schlafstörungen
Dies sind nur einige der Anzeichen, die auf eine Schwangerschaft hindeuten. Individuell treten sie verschieden auf und variieren in Stärke und Art. Wenn die Frau ihren Körper kennt, weiß sie die Anzeichen zu deuten und weiß, dass sich etwas verändert hat.

Tipps für die Gesundheit

Die Schwangere sollte spätestens bei Bekanntwerden der Schwangerschaft in der 5. oder 6. SSW mit der Einnahme von sogenannten Schwangerschaftsvitaminen beginnen – das sind spezielle Präparate für Schwangere, die Vitamine und vor allem Folsäure liefern. Theoretisch reicht auch die ausgewogene und gesunde Ernährung, wobei diesem guten Vorhaben durch Übelkeit und Erbrechen oft schnell ein Ende bereitet wird. Die Schwangere sollte schon jetzt auf ausreichend Schlaf und viele Erholungspausen sowie keine allzu starke körperliche Aktivität achten. Das heißt aber nicht, dass kein Sport mehr betrieben werden darf, lediglich auf Sportarten mit hohem Risiko oder schnellen Stopps (z. B. Fußball, Tennis) sollte verzichtet werden. Wichtig ist die Erstuntersuchung beim Arzt oder bei der Hebamme, durch die der weitere Weg der Schwangerschaft beschrieben wird. Bei einer Risikoschwangerschaft müssen besondere Verhaltensweisen eingehalten werden, auch das Netz der Untersuchungen wird dichter. Blut- und Urinwerte werden bestimmt.

Wie sag ich es der Familie?

Dem Partner kann nach Feststellen der Schwangerschaft durch den Arzt, in der 5., 6., 7. oder 8. SSW ein Ultraschallbild vorgelegt werden, auch Geschwisterkinder oder die werdenden Großeltern können damit überrascht werden. Vielleicht kann schon der erste Strampler gekauft und als Überraschung überreicht werden? Bei einem sich nun erfüllenden Kinderwunsch gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wie der Familie die Neuigkeit beigebracht werden kann. Schwieriger wird es, wenn das Baby zwar willkommen ist, doch zum jetzigen Zeitpunkt nicht geplant war. Die Anzeichen lassen sich jedoch nicht ewig verstecken – spätestens der wachsende Bauch ist leicht verräterisch. Hier hilft nur: Zähne zusammenbeißen und durch. Gut, wenn zugleich Vorschläge zur Bewältigung der zukünftigen Situation geliefert werden können. Letzten Endes entsteht hier gerade ein kleines Wunder!

Reisen in der Schwangerschaft

Zu Beginn der Schwangerschaft können viele Schwangere mit dem Reisen nichts anfangen – aufgrund von Übelkeit muss immer eine Toilette in erreichbarer Nähe sein, ein Kissen für das Nickerchen zwischendurch ist auch sehr praktisch. Fliegen ist aufgrund der hohen Empfindlichkeit des Embryos generell nicht empfehlenswert. Die beste Zeit zum Reisen ist zwischen dem 5. und dem 7. Schwangerschaftsmonat, denn dann sind Übelkeit und Müdigkeit meist verschwunden und der Bauch erweist sich noch nicht als störend. Schwangere, die nach dem 7. Monat fliegen wollen, brauchen meist ein Unbedenklichkeitsattest des Arztes für die Fluggesellschaft.

Zusammenfassung zur fünften bis achten Schwangerschaftswoche

Das Herz des Embryos beginnt in der fünften SSW zu schlagen, was auf dem Ultraschall mitunter noch nicht ersichtlich ist. Das Neuralrohr sowie die Anlagen für alle lebenswichtigen Organe bilden sich heraus. In der sechsten SSW entwickeln sich die Skelettknospen, woraus Brustwirbel und Rücken entstehen. Die Sinnesorgane werden angelegt. In der siebten SSW bewegt sich der Embryo das erste Mal eigenständig, in der achten SSW bilden sich die einzelnen Regionen des Gehirns heraus. Der Körper des Babys streckt sich. In dieser Phase ist der Embryo gegenüber äußeren Einflüssen besonders sensibel und kann schnell geschädigt werden. Medikamente sollten nur bei absoluter Notwendigkeit und in Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. Alkohol und Nikotin sind tabu. Die Schwangere hat mit den ersten Schwangerschaftsbeschwerden zu kämpfen und sollte die Erstuntersuchung wahrnehmen.

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