Leider ist Dein Browser veraltet. Bitte aktualisiere Deinen Browser, um unsere Seite richtig angezeigt zu bekommen.

Service Hotline 07524 / 703-307

Kauf auf Rechnung gebührenfrei

Kostenlose Rücksendung

Kontakt Katalog Filialen
Menü

Du hast noch keine Artikel hinzugefügt.

Versandkostenfrei
Gesamtsumme  Inkl. MwSt.
0,00 €
Treuepunkte +0

 

UV-Schutz - wie Sie Kinder vor den UV-Strahlen der Sonne schützen

Die Haut von Kindern ist viel empfindlicher als die Haut von Erwachsenen. Das liegt vor allem daran, dass sie viel dünner ist und ihre natürlichen Schutzfunktionen noch nicht voll ausgebildet sind. Dazu gehört u. a. der UV-Schutz. Erwachsenenhaut bildet unter Sonneneinwirkung Melanin, ein Pigment, das die Haut bis zu einem gewissen Grad wie ein Sonnenschirm vor der schädlichen Strahlung schützt. Zudem verdickt sich die äußerste Hautschicht und verhindert das Eindringen der UV-Strahlung in die inneren Hautschichten. Bei Babys und Kindern funktionieren diese natürlichen Eigenschutzfunktionen noch nicht. Deshalb braucht ihre Haut besonders viel Schutz und Aufmerksamkeit.

Die Sonne ist der Inbegriff des Sommers. Nach dem langen und dunklen Winter in unseren Breiten können es die meisten Menschen kaum erwarten, sich im Freien aufzuhalten und die Wärme der Sonne zu genießen. Das gilt für Erwachsene ebenso wie für Kinder: Endlich dünne Kleidung, unbeschwertes Toben auf der grünen Wiese und ausgedehntes Planschen im Wasser – doch dürfen sich Kinder überhaupt in der Sonne aufhalten?

Säuglinge und Babys sollten bis zum vollendeten ersten Lebensjahr keiner direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt werden. Zum einen, da ihre Haut besonders schutzbedürftig ist, zum anderen, da Sonnenschutzmittel die empfindliche Babyhaut belasten. Bleiben Sie mit Ihrem Baby also im Schatten und schützen Sie es mit passender Kleidung sowie einem Sonnenschirm oder Sonnensegel vor direkter Sonne.

Ab einem Jahr dürfen Kleinkinder auch hin und wieder in die Sonne, allerdings nur für kurze Zeit und mit dem passenden Sonnenschutz. Aber bis zu einem Alter von 5 Jahren gilt auch für sie: Schatten. Stellen Sie Sandkisten, Klettergerüste oder Planschbecken deshalb unbedingt im Schatten auf und suchen Sie sich auf dem Spielplatz oder im Park immer ein kühles schattiges Plätzchen. Je älter Kinder werden, desto besser funktionieren die natürlichen Abwehrmechanismen der Haut. Auf Sonnenschutzmittel und passende Kleidung darf trotzdem nie verzichtet werden. Ein längerer Aufenthalt in der prallen Sonne ist zudem weder für Kinder noch für Erwachsene gesund und zu empfehlen. Vorsicht ist übrigens auch bei bedecktem Himmel angesagt, denn die UV-Strahlung dringt auch durch die Wolkendecke. Experten empfehlen deshalb, sich auch an bewölkten Tagen mit Sonnenschutzmittel einzucremen.

Zu den positiven Eigenschaften der Sonne gehört, dass der Körper unter ihrer Einwirkung Vitamin D produziert. Der auch als Sonnenhormon bezeichnete Stoff ist lebensnotwendig und beugt zahlreichen Krankheiten vor. Für eine gesunde kindliche Entwicklung ist Vitamin D also unerlässlich. Um einem Vitamin-D-Mangel vorzubeugen, reicht die indirekte Sonnenstrahlung im Schatten jedoch völlig aus.

  1. Der beste Platz für Babys und Kleinkinder ist Schatten.
  2. Schützen Sie Ihre Kinder sowohl im Schatten als auch in der Sonne mit Sonnenschutzmittel und angemessener Kleidung vor der schädlichen UV-Strahlung.
  3. Meiden Sie die starke Mittagssonne zwischen 11 und 16 Uhr. In diesem Zeitraum sollten Kinder besser im Haus bleiben.
  4. Kinder sollten nie ohne Kopfbedeckung im Freien spielen.
  5. Bei starker Sonnenstrahlung wie am Meer oder im Gebirge sollten Kinder eine Sonnenbrille mit UV-Filter tragen.

Ob Ostsee, Nordsee oder Mittelmeer - die UV-Intensität an der See ist durch die Reflexion der Sonne auf der Wasseroberfläche und auf dem Sand extrem hoch. Beachten Sie deshalb unbedingt folgende Empfehlungen:

  • Verzichten Sie auf lange Strandtage und genießen Sie das Meer stattdessen vor allem in den frühen Morgen- sowie späten Abendstunden. Besonders in den südlichen Urlaubsländern wie Spanien, Italien oder der Türkei empfiehlt es sich, in den Mittagsstunden auf einen Aufenthalt im Freien zu verzichten und stattdessen eine ausgedehnte Siesta zu halten.
  • Richten Sie den Sandspielplatz zum Burgen- und Tunnelbau für Ihre Kinder unter dem Sonnenschirm ein.
  • Cremen Sie Ihr Kind mit Sonnenschutzmittel ein und wiederholen Sie die Prozedur nach dem Baden. Zusätzlichen Schutz bietet ein T-Shirt oder UV-Kleidung.
  • Verzichten Sie niemals auf eine Kopfbedeckung, die Gesicht und Nacken vor dem Sonnenlicht schützt.
  • Am Meer brauchen Kinder eine Sonnenbrille mit entsprechend hohem UV-Filter.

Für die UV-Strahlung in den Bergen gilt: je höher, desto stärker. Der Grund für diese einfache Regel ist die dünne Luft, die das Eindringen der UV-Strahlen in die Erdatmosphäre ermöglicht. Pro 1000 Meter Höhe steigt die UV-Intensität um ca. 10 %. Dazu kommt in den Wintermonaten der Schnee, der die Sonnenstrahlen reflektiert und die UV-Intensität erheblich erhöht (zwischen 40-90 %). Für den Urlaub in den Bergen gelten also die gleichen Regeln wie für den Urlaub am Meer.

Das Auftragen eines Sonnenschutzmittels sollte vor jedem Aufenthalt in der Sonne für Kinder - und auch Erwachsene - zu einem festen Ritual werden. Je früher Kinder an das Eincremen gewöhnt werden, desto besser klappt es. Alle nicht durch Kleidung bedeckten Körperteile müssen mit Sonnencreme eingecremt werden. Dabei sollten Sie den sogenannten Sonnenterrassen, Hautzonen, die der Sonne besonders stark ausgesetzt sind, extra viel Aufmerksamkeit widmen. Dazu gehören:

  • Ohren
  • Gesicht
  • unbehaarte Kopfhaut
  • Schultern
  • Unterarme
  • Fußrücken

Jedes Sonnenschutzmittel ist mit einem Lichtschutzfaktor ausgezeichnet. Der Lichtschutzfaktor (LSF) verlängert die Eigenschutzzeit der Haut um den auf dem Produkt angegebenen Faktor. Er besagt also, um wie viel mal länger man sich der Sonne aussetzen kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Der Lichtschutzfaktor gibt den Schutz vor der schädlichen UV-B-Strahlung des Sonnenlichts an. Sonnenschutzmittel müssen jedoch auch vor UV-A-Strahlung schützen. Deshalb sollten Sie beim Kauf eines Sonnenschutzmittels auch unbedingt auf den UV-A-Schutz achten.

Die Wirkung von Lichtschutzfaktoren wird in vier unterschiedliche Schutzklassen eingeteilt:

Schutzklasse Lichtschutzfaktor
niedrig 6, 10
mittel 15, 20, 25
hoch 30, 50
Sehr hoch 50 +

Mit welchem Lichtschutzfaktor Sie Ihr Kind schützen müssen, hängt vom Alter, Ihrem Aufenthaltsort, der Jahreszeit und der Vorbräunung ab. Der Hauttyp ist bei der Bestimmung des Lichtschutzfaktors eher von geringer Bedeutung, da Kinder unabhängig von Teint, Haarfarbe und Augenfarbe sehr dünne und damit empfindliche Haut haben. Cremen Sie Ihr Kind mindestens mit einem Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor 30 ein. Besonders lichtempfindliche Kinder sind mit Lichtschutzfaktor 50 am besten vor UV-Strahlung geschützt.

Die meisten Sonnenschutzmittel werben heute mit dem Prädikat "wasserfest". Das gilt insbesondere für Kinder-Sonnencremes. Doch wirklich wasserfest ist kaum ein Sonnenschutzmittel. Schon wenn nach zweimal 20 Minuten im Wasser noch die Hälfte der angegebenen Schutzwirkung vorhanden ist, darf sich ein Produkt "wasserfest" nennen. Es ist also unbedingt notwendig, Kinder nach dem Planschen und Abtrocknen erneut einzucremen.

Sonnenschutzmittel für Kinder sind als Creme, Milch/Lotion oder Spray erhältlich. Alle Darreichungsformen sind mit hohem und niedrigem Lichtschutzfaktor erhältlich. Sonnencremes sind fetthaltiger als Lotionen und schützen empfindliche Kinderhaut besser vor dem Austrocknen. Allerdings lassen sie sich in der Regel etwas schwerer auf der Haut verteilen.
Lotionen, zu denen auch Sprays gehören, enthalten hingegen mehr Wasser als Fett und ziehen schneller ein. Achten Sie besonders bei Sprays darauf, dass die Lotion gleichmäßig und in ausreichender Menge auf der Haut verteilt wird, da der Schutz anderenfalls nicht wirksam wird.
Damit das Eincremen mehr Spaß macht, lassen sich bekannte Hersteller einiges einfallen: So gibt es mittlerweile farbige Sonnenschutzmittel, die das Eincremen für Kinder interessanter und für Eltern leichter machen sollen.

  • Cremen Sie alle unbedeckten Körperteile mindestens 30 Minuten vor dem Aufenthalt in der Sonne mit einer ausreichenden Menge Sonnenschutzmittel ein.
  • Kinder sollten mindestens mit Lichtschutzfaktor 30 geschützt sein; am Meer und in den Bergen empfehlen Ärzte Lichtschutzfaktor 50.
  • Nach dem Baden, Schwitzen und Abtrocknen sollten Sie Ihre Kinder erneut eincremen. Aber Achtung: Erneutes Auftragen verlängert nicht die Schutzwirkung eines Produktes.
  • Kontrollieren Sie vor dem Auftragen das Haltbarkeitsdatum des Sonnenschutzproduktes. Ist das Mittel abgelaufen, bietet es keinen ausreichenden Schutz mehr.

Noch besseren Schutz vor UV-Strahlung als Sonnenschutzmittel bietet sonnengerechte Kleidung. Dazu gehören eng gewebte Kleidungsstücke sowie spezielle UV-Kleidung. Letztere weist eine sehr engmaschige Faserstruktur auf, sodass die Strahlung nicht durch den Stoff dringen kann. Einige Hersteller verwenden zusätzlich spezielle Imprägnierungen, die vor dem Sonnenlicht schützen.

Eine Kopfbedeckung ist für Kinder in der Sonne ein absolutes Muss, denn sie schützt vor UV-Strahlung und einem Hitzeschlag. Die Kopfbedeckung sollte aus eng gewebtem leichtem Material sein und Gesicht, Ohren und Nacken vor der Sonne schützen. Je nach Alter des Kindes eignen sich unterschiedliche Kopfbedeckungen.
Den besten Schutz für Babys und Kleinkinder bieten Sonnenhüte mit breiter Krempe und einem langen Nackenschutz. Der Nackenschutz ist wichtig, da Kinder in diesem Alter in der Regel noch sehr kurze und wenig Haare haben und der Nacken unbedeckt bleibt. Die meisten Babys und Kleinkinder reißen sich ihren Hut gerne mal vom Kopf, deshalb sind Hüte mit einem Bindeband besonders praktisch: Sie verhindern das Verrutschen oder gar den Verlust des Hutes.
Je älter Kinder werden, desto eitler werden sie auch. Ab dem Kindergartenalter sollten Sie die "modischen Vorlieben" Ihres Kindes bei der Hutwahl unbedingt berücksichtigen, denn sonst wird die Kopfbedeckung schnell in der Ecke landen. Beliebt bei älteren Kindern sind Kappen und Schirmmützen.

Ebenso wie die Haut brauchen auch die Augen Ihres Kindes Schutz vor Sonnenlicht, insbesondere da, wo die UV-Strahlung besonders hoch ist. Kinderaugen besitzen klarere Linsen sowie größere Pupillen, sodass viel mehr UV-Licht auf die Netzhaut gelangt als bei Erwachsenen. Eine zu häufige und zu starke Bestrahlung kann die Hornhaut verletzen und zu nachhaltigen Augenschäden führen.
Schutz vor UV-Licht bieten Sonnenbrillen für Kinder. Da Babys und sehr kleine Kinder nur ungern Brillen tragen und sie sich oft wieder von der Nase ziehen, sollten Sie mit ihnen im Schatten bleiben und das Sonnenlicht meiden. Kindergartenkinder hingegen lassen sich schon eher zum Tragen einer Sonnenbrille überreden, denn schließlich ist sie auch ein modisches Accessoire.

  • Ist die Sonnenbrille aus stabilem und kratzsicherem Material? Hat sie unzerbrechliche Gläser?
  • Hat die Brille einen hohen UV-Filter? Kinderärzte raten zu einem Filter von UV-400.
  • Verfügt die Brille über einen ausreichenden Blendschutz? In unseren Breiten ist ein Blendschutz der Kategorie 2 ausreichend; am Meer und im Gebirge ist Kategorie 3 erforderlich.
  • Sitzt die Brille fest? Die Brillenbügel sollten sich um das Ohr legen, ohne zu drücken. Anatomisch geformte Nasenpads sorgen für Tragekomfort und Halt auf kleinen Kindernasen.
  • Deckt die Brille die Augen ausreichend auf allen Seiten ab?
  • Gefällt dem Kind die Brille?

Die meisten Eltern haben in ihrer eigenen Kindheit und Jugend viel im Freien gespielt, ohne sich der Gefahren des Sonnenlichts bewusst zu sein. Heute wissen wir mehr über die UV-Strahlung und können uns entsprechend vor ihr schützen. Mit passender Kleidung, Sonnenschutzmittel und einem verantwortungsbewussten Verhalten können Sie und Ihr Kind den Sommer und seine schönen Seiten entspannt genießen.

Diese Website setzt Cookies auf Deinem Endgerät. Erfahre mehr über Cookies und die von unserer Website erhobenen Daten in unserer Datenschutzrichtlinie. Hier erhältst Du auch Informationen darüber, wie Du die Cookie-Einstellungen ändern kannst. Wenn Du fortfährst oder auf "Akzeptieren" klickst, willigst Du in unsere Nutzung von Cookies im Einklang mit unserer Datenschutzrichtlinie ein.